Chor "Hlahol" weckte Frühlingsgefühle

Begeisterte mit anspruchsvollem Liedgut auf hohem Niveau: der Chor "Hlahol" unter der Leitung von Jan Stanek
Begeisterte mit anspruchsvollem Liedgut auf hohem Niveau: der Chor "Hlahol" unter der Leitung von Jan Stanek ©veronika Hotz
Benefizkonzert "Hlahol" in Götzis

Götzis / Lebensfrohe Klänge und internationales Liedgut ertönten am vergangenen Sonntag in der Alten Kirche in Götzis. Der gemischte Chor “Hlahol” verbreitete gute Laune unter der Leitung von Jan Stanek.

Der 34 köpfige Chor, mit singfreudigen Männern und Frauen aus dem ganzen Land, begeisterte das Publikum gleich zu Beginn mit Ron Williams “Halleluja”. Die A-cappella-Lieder wurden sehr gefühlvoll vorgetragen. Mit Tschaikovskys “Svjatyi Bodze” und Liedgut von Antonin Dvorak, das vor 140 Jahren komponiert wurde, faszinierte der Chor das zahlreiche Publikum. “Gerade die tschechischen Liedtexte sind eine große Herausforderung für unsere Chormitglieder”, betonte Jan Stanek. Der Chorname “Hlahol” bedeute wörtlich übersetzt ´was für ein Klang´. Das bekamen die Besucher am eigenen Körper zu spüren. In Zdenek Lukas Requiem “Lacrymosa” will der Komponist keine Trauer, sondern die Freude über das Leben ausdrücken. Diese musikalische Darbietung konnte beinahe als eine Liebeserklärung an das Leben empfunden werden. Ausschnitte aus Pavel Staneks “Missa Lyrica” ernteten mit “Sanctus”, “Benedictus” und “Agnus die” großen Beifall. Hlahol sang sich schließlich mit zwei rhythmischen Liedern aus der “Missa Kenya” und dem “Rhythm of Life” in die Herzen der Konzertbesucher. Mit der Zugabe “Oh happy day” fand das Benefizkonzert einen stimmigen Abschluss. Die Besucher wurden beim Nachhausegehen mit einem Frühlingsgruß überrascht. Der Reinerlös des Frühjahrskonzertes ging an den Verein “Crossing-Borders-Education for Children”.

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