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Chefastronom des Vatikans fürchtet keinen Weltuntergang am 21.12.

Der Vatikanische Chefastronom Funes (links) sieht keine Gefahr für die Erde.
Der Vatikanische Chefastronom Funes (links) sieht keine Gefahr für die Erde. ©EPA
Der Chefastronom des Vatikans sieht entgegen der Maya-Prophezeiung keine Gefahr eines Weltuntergangs am 21. Dezember. In einem Beitrag für die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" beruhigte der Direktor der vatikanischen Sternwart, Jesuitenpater Jose Gabriel Funes. Laut Prophezeiung soll es Ende nächster Woche zu einer Inversion der Magnetpole der Erde kommen, doch Funes sieht keinerlei Begründung für diese These.
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“Es lohnt sich nicht, über eine wissenschaftliche Basis dieser Behauptungen zu diskutieren”, betonte der aus Argentinien stammende Wissenschafter gegenüber Kathpress. Der Prozess der Ausdehnung des Universums sei ständig im Gang, sagte der Jesuit. Wenn das moderne Rechenmodell korrekt sei, dann komme es in Milliarden von Jahren zum Auseinanderbrechen des Materie-Energie-Gemisches, so des Leiter der “Specola Vaticana” am päpstlichen Sommersitz Castel Gandolfo.

Kalender falsch interpretiert

Der 21. Dezember ist laut einigen Esoterikern das Ende der Welt. Sie beziehen sich dabei auf den Maya-Kalender, deuten den Kalender aber falsch. Nichtsdestotrotz führt die Prophezeiung zu Panik und Hamstereinkäufen rund um die Welt. Schon vor dem Jesuiten sahen sich offizielle Stellen zu Dementis des Weltuntergangs gezwungen. So musste in der Türkei die Diyanet Entwarnung geben, in Russland und China mussten die Regierungen die Bevölkerung dazu auffordern, “einen klaren Kopf zu bewahren”.

Auch die NASA veröffentlichte ein Video, das für den 22. Dezember gedacht ist und in dem erklärt wird, warum die Welt nicht untergegangen ist. Sogar der in Esoteriker-Kreisen bekannte “UFO-Forscher” Erich von Däniken hält die Prophezeiung für “Unsinn”. Die australische Premierministerin Julia Gillard bestätigte hingegen in einem Video, dass der Weltuntergang bevorstünde. Dieses wurde aber in Zusammenarbeit mit einem Radiosender aufgenommen und ist als Scherz gedacht. (APA/VOL.AT)

Das Video der NASA für den 22. Dezember

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