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Charlie Sheens Probleme reißen nicht ab

Charlie Sheen (44) droht trotz des guten Willens seiner dritten Frau, Brooke Mueller (32), weiter ein Prozess wegen häuslicher Gewalt.
Hollywoodstar Charlie Sheen 2009
Charlie & Brooke bei Eheberatung?
Szene aus "Two and a Half Men"

Mueller hat nach dem handfesten Streit, den das Paar über Weihnachten austrug, zwar Bereitschaft zur Versöhnung signalisiert, berichtete der US-Netzwerksender ABC am Donnerstag. Nach ihrem verzweifelten Hilferuf könne das zuständige Gericht Sheen aber auch ohne sie als Zeugin zur Rechenschaft ziehen.

Der wegen seiner Eskapaden als “Bad Boy” bekannte Film- und Fernsehstar hatte Mueller mit einem Messer bedroht. Sie jammerte in dem über das Fernsehen ausgestrahlten 911-Ruf, sie habe “eine Stunde lang um das Leben gefürchtet”.

“People” zufolge hatten sowohl Sheen als auch seine Frau bei einer Party im Haus von Freunden zu viel getrunken. Als ihr Streit eskalierte, griff Mueller zum Telefon und alarmierte die Polizei. Sheen kam ins Gefängnis, wurde aber gegen eine Kaution von 8.500 Dollar (5.900 Euro) wieder freigelassen. Er müsse am 8. Februar vor einem Richter in Aspen erscheinen, schrieb die Zeitschrift.

In der Zwischenzeit werde er sich einer Behandlung unterziehen, um seine Wutausbrüche kontrollieren zu lernen, hieß es in “People”. Auch Mueller werde Beratungshilfe suchen, erfuhr das Magazin von einer nicht näher identifizierten Quelle. Sowohl Sheen als auch seine zwölf Jahre jüngere Frau hätten früher mit Alkoholproblemen zu tun gehabt und eigentlich nicht trinken dürfen. Das Ehepaar hat neun Monate alte Zwillinge, Bob und Max.

Sheen (“Wall Street”, “Platoon”) kassiert für jede Folge der Fernsehserie “Two and a Half Men” eine halbe Million Dollar, hieß es in der “Los Angeles Times”. Er ist allerdings auch als eines von Hollywoods “enfants terrible” bekannt. In den 1990er Jahren kämpfte er mit seiner Drogensucht, machte Entziehungskuren und wurde einmal sogar wegen einer Überdosis ins Krankenhaus eingeliefert. 1995 wurde er von einer Frau wegen Körperverletzung angezeigt. Im selben Jahr gab er im Prozess gegen Hollywoods Callgirl-Königin Heidi Fleiss zu, dass er fast 30 Mal Frauen bei ihr “bestellt” habe und dafür 50.000 Dollar ausgab.

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