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Caritassonntag: Hilfe für die Ärmsten der Armen

Vr.n.l.: "Festprediger" Martin Hagleitner-Huber, Waltraud Summer, Obmann Oskar Summer, Evi Summer, Ferdl Mayer.
Vr.n.l.: "Festprediger" Martin Hagleitner-Huber, Waltraud Summer, Obmann Oskar Summer, Evi Summer, Ferdl Mayer. ©Werner Schallert
Am 18. November 2012 feierte die Pfarrcaritas Nenzing zusammen mit der Wohngemeinschaft „Sara“ den Caritassonntag.
Agape beim Caritassonntag in Nenzing

Erfreulicherweise haben viele Gläubige diese von Ferdl Mayer würdevoll geleitete Wort-Gottes-Feier besucht und so auch ihre Wertschätzung für die Arbeit der Pfarrcaritas bekundet. Begleitet wurde die Feier von drei ausgezeichneten Musikern.

Der engagierte Obmann, Oskar Summer, konnte als Prediger den Leiter der Caritas –Auslandshilfe, Herrn Mag. Martin Hagleitner-Huber, gewinnen. Dieser berichtete in seiner Ansprache über aktuelle Projekte, welche die Caritas Vorarlberg derzeit in Äthiopien betreut. 

In der Diözese Meki konnten mit Hilfe der Errichtung von bäuerlichen Genossenschaften zu einem Dachverband und durch den Bau von Lagerhallen die Getreideproduktion und -vermarktung optimiert und so der Hunger für etwa 40.000 Menschen gelindert  werden. In einem weiteren Projekt hat sich die Caritas dem Problem gewidmet, dass Frauen und Kinder täglich schwere Lasten (wie Wasser, Getreide oder Feuerholz) auf ihrem Rücken und Kopf schleppen müssen. Durch großzügige Spenden der Vorarlberger Bevölkerung konnten Esel angekauft werden, die nun diese Arbeit verrichten. Im Gottesdienst ließ sich übrigens eine Frau vom „Eselprojekt“  direkt berühren und spendete spontan € 45 für eine Eselin (für Nachahmer nimmt das Pfarrbüro jederzeit derartige Spenden gerne entgegen). In einem dritten Projekt, von dem Herr Hagleitner-Huber erzählte, hat eine Vorarlberger Pfarrgemeinde durch verschiedene Aktionen Geldmittel aufgetrieben, um einen Schulbau in Meja Lalu zu errichten und so den dortigen Kinder Bildung erst zu ermöglichen. 

Die Fürbitten in dieser Wort-Gottes-Feier wurden wieder in berührender Weise von den Mitgliedern der Wohngemeinschaft „Sara“ gestaltet. Dies ist eine Einrichtung der Caritas, in welcher 6-8 Menschen mit Behinderung in möglichst großer Selbständigkeit – aber dauernd betreut – wohnen. Z. T. sind die Bewohner untertags in geschützten Arbeitsplätzen beschäftigt. Übers Wochenende sind sie, soweit möglich, zu Hause bzw. bei Verwandten. Von der Nenzinger Pfarrcaritas bekommen die Bewohner jedes Jahr eine Unterstützung. 

Bei der anschließenden Agape konnten sich die Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher bei Tee und selbst gebackenem Brot  erwärmen und regen Gedankenaustausch pflegen. 

Ein ganz großes „Vergelt’s Gott“ allen, die diese Caritassonntags-Feier so würdevoll organisiert und gestaltet haben – ganz besonders den Mitgliedern der Pfarrcaritas und dem Festprediger!

Werner Schallert

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