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Caritas Zivildienst: Mein erster "richtiger" Job

Lucas Ammann ist Zivildiener bei der Caritas.
Lucas Ammann ist Zivildiener bei der Caritas. ©Caritas Vorarlberg
Lucas Ammann aus Götzis ist Zivildiener bei der Caritas – genauer in der Kommunikationsabteilung der Caritas Vorarlberg in Feldkirch. Eine sinnvolle Aufgabe, wie der junge Mann findet, die auch noch Spaß macht und spannende Einblicke in die Arbeitswelt bietet – „Team-Gefühle“ inklusive.

Auf die Frage, warum er Zivildiener bei der Caritas geworden ist, hat der gebürtige Götzner eine ganz logische Antwort: „Für mich war der Dienst an der Waffe keine Option, darum war für mich von Anfang an klar, dass ich meinen Zivildienst in einer sozialen Einrichtung absolvieren werde – und das würde ich wieder so entscheiden.“

Inzwischen ist der 20-Jährige schon einige Monate in der Caritas in Feldkirch und befindet sich praktisch auf der Zielgeraden seines Zivildienstes. Sein Resümee über die vergangenen Monate fällt dabei durchaus positiv aus: „Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und vielseitig. Kein Tag ist wie der andere, und es kommen fast wöchentlich neue Tätigkeiten auf mich zu.“ Diese Herausforderungen allerdings sind definitiv zu meistern, wie der künftige Jus-Student immer wieder beweist. „Super ist, dass das Team der Kommunikationsabteilung mich immer wieder in verschiedenste Prozesse mit einbindet, mir viel Verantwortung überlässt und auch für meine Vorschläge immer offen ist.“ Das sieht auch der Leiter der Caritas Kommunikationsabteilung, Claudio Tedeschi, so: „Für uns ist es sehr wichtig, dass der Zivildiener in unserer Abteilung möglichst gut in unseren Arbeitsalltag und in unser Team integriert ist. Der frische Wind, den die Zivis ins Haus bringen, ist auch für uns immer wieder inspirierend und spannend.“

Mehr als ein einfach „nur“ ein Job

Dennoch ist zwischen all den vielen Aufgaben, die ein Zivi eben so machen muss, auch immer Platz und Zeit für ein kurzes Gespräch am Gang: „Ich war positiv überrascht, dass einem hier in der Caritas auch als Zivildiener auf Augenhöhe begegnet wird. Es gibt keine Befehle von oben herab, alle sind per Du – sogar der Caritasdirektor fragt mich hin und wieder nach meinem Befinden. Das schafft ein sehr angenehmes Arbeitsklima.“

Lucas, der eigentlich kein Freund von Verpflichtungen aller Art ist, kann nun dem Zivildienst bei der Caritas durchaus einiges Positives abgewinnen: „Es ist jedenfalls nicht so, dass der Zivildienst eine verlorene Zeit für mich wäre. Ganz im Gegenteil: Als Maturant arbeite ich jetzt zum ersten Mal für längere Zeit 40 Stunden in der Woche. Man lernt hier, sich in ein soziales Gefüge, in ein Unternehmen, in eine Abteilung, in ein Team einzufügen und zusammenzuarbeiten. Weiters lernt man, Verantwortung zu übernehmen – und für andere Menschen da zu sein. Auch wenn man in der Kommunikationsabteilung nicht immer direkt mit Klientinnen und Klienten zu tun hat, erfährt man von vielen Schicksalen – das prägt mich sicherlich für mein weiteres Leben. Man nimmt vielleicht die kleinen Freuden des Tages viel bewusster wahr, wenn man sieht, dass es anderen Menschen nicht so gut geht wie einem selbst. Für mich persönlich nehme ich das Wissen über eine wichtige Institution mit, die ich vorher nur von außen gekannt hatte.“

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T 0676 88420-5057
E zivit@caritas.at
www.caritaszivi.at

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