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Bus und Bahn: 2.000 neue Jahreskarten-Kunden in wenigen Wochen

Über 2.000 neue Jahreskarten-Kunden für Bus und Bahn in wenigen Wochen.
Über 2.000 neue Jahreskarten-Kunden für Bus und Bahn in wenigen Wochen. ©VVV
Neue Tarife bringen große Nachfrage nach Jahreskarten. Beratung hilft, Vorteile optimal zu nutzen.

 

Großer Andrang in den Servicestellen von Bus und Bahn: Die MitarbeiterInnen dort haben seit Mitte Dezember 2013 über 5.000 Jahreskarten ausgestellt, über 2.000 davon gingen an Neukunden. Die deutlich günstigeren Jahreskartenpreise im neuen VVV-Tarifsystem zeigen damit positive Wirkung. Wichtig sind Information und Beratung, denn die Neuerungen zeigen ihre Stärken manchmal erst auf den zweiten Blick.

Seit Anfang Jänner gilt in Vorarlberg ein neues Tarifsystem für Bus und Bahn. Das Kernstück: Die vorarlbergweit gültige maximo-Jahreskarte um 365 Euro. Für verschiedene Gruppen sind Jahreskarten nochmals günstiger: Junge Menschen bis 26 zahlen zwischen 96 und 192 Euro, SeniorInnen zwischen 112 und 256 Euro. Auch für Partner im gleichen Haushalt, für Familien oder für BezieherInnen von Ausgleichszulagen gibt es besondere Konditionen. Zudem wurde das Tarifsystem vereinfacht.

 

2.000 neue Jahreskarten-KundInnen seit Mitte Dezember 2013

Die größte Tarifänderung seit Bestehen des Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) soll motivieren, öfter öffentlich unterwegs zu sein. Das scheint zu funktionieren, wie der große Andrang in den Servicestellen zeigt. Die MitarbeiterInnen in den Servicestellen haben seit Mitte Dezember 2013 mehr als 5.000 Jahreskarten ausgestellt, die meisten davon im neuen Scheckkartenformat mit Foto. „Über 2.000 Personen haben sich in den vergangenen Wochen erstmals für eine VVV-Jahreskarte entschieden“, zieht Landestatthalter Karlheinz Rüdisser eine erfreuliche erste Zwischenbilanz.

 

Tarifsystem funktioniert, Beratung und neues Mobilitätsdenken sind gefragt

Mehrere tausend Beratungsgespräche in den vergangenen Monaten haben gezeigt, dass das neue Tarifsystem gute Lösungen für nahezu alle Mobilitätswünsche enthält. „Eine Analyse der eigenen Fahrten macht jedenfalls Sinn – und manchmal braucht es ein Ändern von Gewohnheiten“, berichtet VVV-Geschäftsführer Christian Hillbrand aus der Praxis. „Auch die neuen Kombitarife mit Liechtenstein kommen gut an, vor allem Pendler sind damit zum gleichen Preis oder günstiger als bisher unterwegs.“

 

Gute Lösungen für SeniorInnen

Speziell zum Wegfall des Sparpreises gab es Beschwerden. „Auf den ersten Blick ist das verständlich“, so Hillbrand. „Doch auch hier zeigt sich im Gespräch mit unseren Fahrgästen, dass sich in den meisten Fällen im neuen Tarifsystem eine günstige Lösung finden lässt. Sehr oft lohnt sich zur Überraschung der Kundinnen und Kunden die neue Jahreskarte.“ Eine weitere Vereinfachung betrifft speziell Senioren: Während bisher für den Erwerb eines Sparpreis-Tickets die ÖBB-VorteilsCard Senior notwendig war, muss diese nun für die vorarlbergweite Mobilität mit Bus und Bahn nicht mehr gekauft und mitgeführt werden. Auf Bahn-Fahrkarten erhalten Inhaberinnen und Inhaber einer VorteilsCard selbstverständlich weiterhin österreichweit bis zu 50 Prozent Ermäßigung.

 

Bus und Bahn als willkommene Ergänzung zum Auto

Die neuen Tarife machen es nochmals leichter, jeweils das bestgeeignete Verkehrsmittel zu nutzen. Arnulf Mathis (69) aus Hohenems schätzt die Qualität bei Bus und Bahn: „Ich habe ein Auto, nutze es aber nur mehr gelegentlich. Als Pensionist freue ich mich natürlich darüber, dass meine Jahreskarte jetzt 256 statt 416 Euro kostet.“ Besonders gefällt Mathis das Unkomplizierte an der Jahreskarte: „Ich steige einfach ein und fahre – egal, ob im Alltag oder ins Schigebiet.“

 

Kunden schätzen gutes Angebot

„Auch die vielen aktuellen Gespräche zeigen wieder, dass unsere Fahrgäste das dichte Angebot, den Komfort und die hohe Qualität bei Bus und Bahn sehr schätzen“, sieht Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser die gemeinsame Strategie von Land, Gemeinden und Bund bestätigt. Eine Herausforderung liegt jetzt darin, diese Qualität auch bei steigenden Beförderungszahlen zu halten. Dazu kommen bereits jetzt kurzfristig zusätzliche Fahrzeuge zum Einsatz.

 

Quelle: Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH
 

 

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