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Bürserberg und Durbach - Alpenregion und Weingegend

Gruppenfoto der Partnergemeinden Bürserberg, Durbach, Chateau Bernard und dem spanischen Onati.
Gruppenfoto der Partnergemeinden Bürserberg, Durbach, Chateau Bernard und dem spanischen Onati. ©Elke Kager Meyer
Bürserberg

Exakt 290 Kilometer trennen die Gemeinde Bürserberg und die deutsche Weinregion Durbach. Was die beiden Gemeinden verbindet, ist eine 30-jährige Partnerschaft, die am vergangenen Wochenende bei herrlichem Wetter auf der Terrasse des Restaurants “Einhorn” gefeiert wurde. “Entstanden ist das Ganze bei einer Geburtstagsfeier des Journalisten Tadäus Schmidt. Wir sind zufällig nebeneinander gesessen”, erzählen Rudi Morscher und Hans Weiner, damals ebenfalls Bürgermeister. “Jeder hat von seiner Gemeinde geschwärmt und schlussendlich haben wir beschlossen, dass sich die Partnerschaft eines Alpendorfes mit einem Weindorf anbieten würde.” Beim folgenden Treffen, bei dem Details vereinbart werden sollten, wäre die Partnerschaft jedoch schon fast wieder in die Brüche gegangen, lacht Rudi Morscher. “Da wurde uns als badische Spezialität Schneckensuppe serviert. Die Bürserberger haben da schnell wieder ihre Löffel fallen lassen …”

Bei zahlreichen Vereinsausflügen und Urlauben in der gegenseitigen Region sind in den vergangenen drei Jahrzehnten viele Freundschaften entstanden. Auch touristisch haben die beiden Orte profitiert. “Großverleger Franz Burda hat beispielsweise immer wieder darauf geschaut, dass Bürserberg in seinen Zeitschriften – etwa der Freizeit Revue – auftaucht”, erzählt Rudi Morscher, dass so viele potentielle Urlauber auf das Brandnertal aufmerksam geworden sind. Die Feier zur 30-jährigen Gemeindepartnerschaft sieht man in Bürserberg einerseits als willkommene Gelegenheit, um alte Freundschaften zu pflegen, aber auch, um die Partnerschaft wieder neue aufleben zu lassen.

Umfrage: Haben Gemeindepartnerschaften Zukunft?

Anfangs war der Kontakt zwischen Bürserberg und Durbach sehr intensiv. Mit dem Wechsel der Bürgermeister ist es da etwas ruhiger geworden, auch wenn die Kontakte immer gepflegt wurden. Es wäre schön, wenn die Partnerschaft wieder neu belebt würde.
Hermann Müller, Bürserberg

Unter dem Motto “Gegensätzliches zieht sich an” wurde damals die Gemeindepartnerschaft gegründet und das war eine gute Idee. Bürserberg zeichnet sich durch eine herrliche Alpenlandschaft aus, da lohnt sich ein Besuch immer.
Hans Weiner, Durbach

Es sind schöne Erinnerungen an tolle Feste, die einem in den Sinn kommen, wenn man an Durbach denkt. Diese Feier ist eine willkommene Gelegenheit, um den Kontakt wieder neu aufleben zu lassen. Dafür engagiere ich mich auch im Ausschuss.
Johann Gassner, Bürserberg

Eine Gemeindepartnerschaft ist etwas, was Freundschaft bringt – das lohnt sich immer und ist auch noch zeitgemäß. Wenn ich hierher komme, habe ich nicht das Gefühl, auf Urlaub zu fahren, sondern vielmehr zu Freunden zu kommen. Ich komme seit 1980 regelmäßig hierher.
Walter Randanz, Durbach

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