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Bures will kostenlose HPV-Impfung

©AP
Frauenministerin Doris Bures (S) hat am Dienstag ihre Forderung nach der Aufnahme der HPV-Impfung in das Kinderimpfprogramm erneuert.

Die von Gesundheitsexperten empfohlene und seit einem Jahr mögliche Immunisierung schützt vor 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs, kostet allerdings 600 Euro, die derzeit in der Regel selbst bezahlt werden müssen.

In Österreich erkranken jedes Jahr 550 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, 180 sterben daran. „Alle können erkranken, aber nicht alle können sich die Impfung leisten“, erklärte Bures bei einer Pressekonferenz in Wien und sprach von Zwei-Klassen-Medizin. „Das ist etwas, das ich als Frauenministerin massiv ablehne.“

Bures übte Kritik an Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (V), die der HPV-Impfung skeptisch gegenüber steht und sich bisher gegen die Übernahme der Kosten durch den Bund gewehrt hat. Die Frauenministerin verwies auf eine Empfehlung des Obersten Sanitätsrats – er plädiert für die Impfung aller Mädchen von neun bis zwölf Jahren – und der Europäischen Arzneimittelagentur sowie die finanzielle Förderung durch das Land Niederösterreich und grundsätzliche Bereitschaft des Landes Wien, sich ebenfalls an den Kosten zu beteiligen und mehrere Staaten, in denen die Impfung gratis angeboten wird.

SP-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser forderte bei der Pressekonferenz, dass Kdolsky das Geld für die Durchimpfung eines Mädchen-Jahrgangs – das seien laut der Gesundheitsministerin 12,5 Millionen Euro – zur Verfügung stellen soll. Die Aktion könnte in Kooperation mit den Schulärzten durchgeführt werden, was die Impfkosten sparen würde. Kostenreduktionen sieht Oberhauser durch die Beteiligung von Ländern und Sozialversicherung sowie eine Preisreduktion für den Impfstoff, so dass 8,3 Millionen Euro übrig blieben. Parallel zur Impfung sollten die Mädchen darüber aufgeklärt werden, dass der Krebs-Abstrich nicht zu ersetzen sei, betonte Oberhauser.

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