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Bundesmuseencard: Neues Ticket ab 59 Euro erhältlich

Die Bundesmuseencard ermöglicht den Eintritt in acht Museen um 59 Euro.
Die Bundesmuseencard ermöglicht den Eintritt in acht Museen um 59 Euro. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die österreichischen Bundesmuseen und die Nationalbibliothek kann man ab sofort mit einem Ticket bewundern. Dabei soll die "Bundesmuseencard" deutlich billiger als die Einzeltickets sein.

Ab Dienstag gibt es eine gemeinsame Jahreskarte für die österreichischen Bundesmuseen und die Nationalbibliothek. Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) stellte heute gemeinsam mit den Direktorinnen und Direktoren die neue “BundesMuseenCard” vor. Sie kostet 59 Euro, ist nicht übertragbar und berechtigt innerhalb eines Jahres zu je einem Eintritt in den acht beteiligten Institutionen.

Rekord-Besucherzahl im Vorjahr

Man habe seit längerem an “ergänzenden Angeboten” gearbeitet, mit denen die Attraktivität der Bundesmuseen erhöht werden soll, sagte Blümel in der Pressekonferenz und nannte zwei Voraussetzungen dafür: Die wirtschaftliche Realisierbarkeit müsse gegeben sein, und sie solle “ergänzend, nicht verdrängend” wirken. Dies sei bei der gemeinsam mit den Bundesmuseen erarbeiteten neuen “BundesMuseenCard”, für die es auch eine spezielle Website und einen Webshop gibt bzw. geben wird, gegeben.

Im übrigen sagte er den versammelten Leiterinnen und Leitern (auch die kaufmännischen Führungskräfte waren zum gemeinsamen Fototermin gebeten worden) ein “Herzliches Danke für die exzellente Arbeit”. Nach der Rekord-Besucherzahl des Vorjahres (5,629.138) geben auch die Prognosen für 2018 “Anlass zur Freude”: “Wir wollen diesen erfolgreichen Weg gemeinsam fortsetzen.”

“BundesMuseenCard” um 44 Prozent günstiger als Einzeltickets

Christoph Thun-Hohenstein, Direktor des MAK und derzeit Vorsitzender der Bundesmuseenkonferenz, gab diesen Dank zurück, nannte die “BundesMuseenCard” (die laut Blümel um 44 Prozent günstiger ist als alle Tagestickets zusammen) “eine sehr gute Lösung”, die in “exzellenter Zusammenarbeit” entwickelt worden sei. “Wir haben uns absichtlich zur Aufgabe gemacht, bestehende Angebote nicht zu konterkarieren.” Die neue Jahreskarte soll zusätzliche Anreize schaffen und werde künftig vielleicht auch Touristen dazu bringen, “statt zwei bis drei künftig acht Museen” zu besuchen.

Für die Einnahmen-Aufteilung werde ein interner Schlüssel erarbeitet, eine zusätzliche finanzielle Kompensation seitens des Ministeriums “gibt es nicht und ist vermutlich auch nicht erforderlich”, sagte Thun-Hohenstein auf Nachfrage der APA. Die jeweiligen Jahreskarten der einzelnen Institutionen, die im Schnitt für drei Besuche pro Jahr verwendet werden, bleiben aufrecht. Thun-Hohenstein bewarb die neue “BundesMuseenCard” als “perfektes Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk” und nannte sie “eine Karte des Kennenlernens der Familie der Bundesmuseen, eine Karte der Vielfalt für Fortgeschrittene”.

(APA/red)

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