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Bundesheer schickt weitere Verstärkung

Das Bundesheer in Oberösterreich schickte am Mittwoch Verstärkung in die Hochwassergebiete in Tirol und Vorarlberg. Auch rund 200 Feuerwehrleute aus Niederösterreich und Oberösterreich sind dort eingetroffen.

Das Bundesheer flog mit dem Großraumtransportflugzeug „Hercules C 130“ rund 6,5 Tonnen Ausrüstungsmaterial von Linz-Hörsching nach Innsbruck. An Bord befand sich unter anderem ein Geländefahrzeug vom Typ „Pinzgauer“ mit Geräten zur Flugsicherung und -Leitung. Sie werden für die mit Heeres-Hubschraubern eingerichtete Luftbrücke in das von der Umwelt abgeschnittene Paznauntal benötigt. Für die Hochwasserhilfe wurden weitere zwei Hubschrauber „Agusta Bell 212“ und zusätzlich vier „Black Hawk S 70“ aus Langenlebarn – also insgesamt zehn Hubschrauber – nach Tirol entsendet.

Kadersoldaten der 2. Pionierkompanie aus Kirchdorf wurden dem Militärkommando Vorarlberg als Spezialisten zur Verfügung gestellt, um bei der Beurteilung und Erkennung von Hochwasserschäden und bei der pioniermäßigen Sachberatung zu helfen.

Bereits am Dienstag waren 435 Kadersoldaten und Grundwehrdiener des Jägerbataillons 15 aus Kirchdorf und Freistadt nach Tirol verlegt worden, die seit Mittwoch in Innsbruck-Kranebitten einsatzbereit stehen. Sie sollen mit den Aufräumungsarbeiten im Paznauntal beginnen und die dort seit Tagen im Einsatz stehenden Hilfskräfte ablösen.

Zudem wurden Mittwochvormittag auch das Panzerstabsbataillon 4 in Linz-Ebelsberg und das Panzerbataillon 14 in Wels alarmiert. Beide Einheiten halten je eine Kompanie in Stärke von 140 Soldaten in der Garnison Wels bereit.

Von den Feuerwehren in Niederösterreich und Oberösterreich trafen Mittwochvormittag rund 200 Helfer in Tirol ein. Sie sollen unter anderem mit den mitgebrachten Pumpen, Notstromaggregaten und Schanzwerkzeugen ins Paznauntal geflogen werden, wo sie in den verwüsteten Ortschaften mit Aufräumungsarbeiten beginnen und Keller auspumpen werden. Die Anfahrt dieser Einsatzkräfte gestaltete sich wegen der Straßensperren schwierig, nur über stundenlange Umwege konnten sie ins Katastrophengebiet gelangen.

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