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Bürgermeister mit achtbaren Werten

Ein beliebter Bürgermeister: Reinhard Nachbaur
Ein beliebter Bürgermeister: Reinhard Nachbaur ©Monika Kathan
Reinhard Nachbaur konnte Beliebtheit im Laufe seiner Amtszeit als Bürgermeister stetig erhöhen. FRAXERN. Nur vier Bürgermeister im Lande haben bei der letzten Direktwahl 2010 über 90% der Wählerstimmen erhalten.

Unter diesen findet man auch Bürgermeister Reinhard Nachbaur, der sich aktuell in seinem achten Amtsjahr in dieser Funktion befindet.

Eine klares „Ja“ aus der Bevölkerung war ihm von Anfang an wichtig, um diese verantwortungsvolle Position auszuführen. Dass die Zustimmung bereits bei seiner ersten Kandidatur 2005 bei 62,69% lag und ihm dann fünf Jahre später sogar über 90% der Wähler das Vertrauen schenkten, spricht für sich.

„Als Bürgermeister ist es ein unbedingtes Muss, ein ausgeglichenes Demokratieverständnis zu haben, dementsprechend geradlinig und diplomatisch zu agieren und vor allem, für jeden Bewohner ein offenes Ohr zu haben“, beschreibt Reinhard Nachbaur seine Motivation.

 

Teilzeit-Bürgermeister

Für das Bürgermeisteramt hat Reinhard Nachbaur seine Tätigkeit als Wirtschaftsleiter im Landeskrankenhaus Rankweil mittlerweile auf 33% reduziert. Die restliche Arbeitszeit werde mehr als ausgefüllt mit den zahlreichen Bürgermeister-Pflichten.

Die Anforderungen an das Oberhaupt in einer kleinen Gemeinde beschreibt Reinhard Nachbaur als ähnlich denen großer Gemeinden oder Städte. Auch die Verantwortung und die Fülle an Aufgaben sind dieselben, nur die Projekte sind mitunter andere und vor allem kleiner dimensioniert, der Aufwand meist jedoch derselbe. „In Kleingemeinden hat man halt doch noch immer die Möglichkeit flexibler und persönlicher zu agieren. Ein Bürgermeister erledigt hier noch ganz viele Dinge persönlich, die in größeren Gemeinden an Mitarbeiter verteilt werden.“

Als eine große Bereicherung empfindet der Fraxner Bürgermeister das Bündnis Regio Vorderland-Feldkirch. Hier arbeiten 13 Gemeinden des Vorderlandes und die Stadt Feldkirch intensiv zusammen, um identische Anforderungen und Arbeitsgänge gemeinsam abwickeln zu können. Um in der Regio noch gezielter und intensiver agieren zu können, wird ab Herbst ein Geschäftsführer die Geschicke lenken.

 

Herzensangelegenheit Familien

Eines der persönlichen Ziele als Oberhaupt der Gemeinde ist es Reinhard Nachbaur, selber 5facher Familienvater, die kompletten Möglichkeiten einer Kinderbetreuung anbieten zu können. „Das heißt, langfristig müssen wir alle Voraussetzungen für eine Ganzjahres-Kinderbetreuung schaffen, für Kinder ab zwei Jahren bis Ende der Volksschulzeit, ohne dass die Eltern vom Berg hinunter fahren und auf andere Gemeinden zurückgreifen müssen.“

Einen Schritt kommt man diesem Ziel bereits jetzt näher, da der Bewegungskindergarten Fraxern um einen Gruppenraum erweitert wird, um ab 2013 auch 3-jährige Kinder aufnehmen zu können.

Auch in der Spielgruppenbetreuung gibt es im kommenden Herbst Veränderungen: Eine weitere Teilzeit-Betreuerin wird beschäftigt, da sich ein Kind mit erhöhtem Förderbedarf der Gruppe anschließen wird. Die Spielgruppe hat dreimal wöchentlich vormittags für zwei- bis drei-jährige Kinder geöffnet.

Das Thema Ganzjahresbetreuung, sprich Möglichkeiten für eine Ferienbetreuung, wird derzeit im Kreis der Regio Vorderland-Feldkirch intensiv behandelt.

In diesem Jahr können sich alle Bewohner aus den Regio-Gemeinden gegen entsprechende Gebühren um einen Platz in der Ferienbetreuung, die Rankweil und Feldkirch anbieten bemühen. Für das nächste Jahr wird das Angebot ausgeweitet, so Reinhard Nachbaur, um fixe Lösungen für eine offene  Ferienbetreuung zu gewährleisten.

 

Noch weitere zahlreiche Projekte stehen in der Berggemeinde natürlich an:

Nach der Sommerpause wird das Wald- und Alpgebiet „Jola-Schwimmersboden“ mit der Errichtung eines 1650 Meter langen und 3,3 Meter breiten Forstweges erschlossen. Dadurch werden ca. 57 ha Fläche zur Nutzung für die Alp- und Forstwirtschaft zugänglich gemacht. Die Bauzeit wird ca. 1 ½ Jahre betragen.

Die nächste Runde im mehrjährigen Ratzbach-Sanierungs-Projekt beginnt derzeit. Die Maßnahmen beim Ratzbach durch die Wildbach- und Lawinenverbauung umfassen die Sanierung von beschädigten bzw. den Ersatz von zerstörten Längs- und Querwerken sowie die Wiederherstellung der Entwässerungsmaßnahmen und die Stabilisierung von Rutschhängen.

Planungen, Besprechungen, Begehungen laufen derzeit für den Ableitungs- und Wasserkanal Orsanka. Eine Umsetzung ist für 2013-2015 vorgesehen. Das Projekt beinhaltet eine Schmutzwasserableitung nach Klaus, Lösch- und Trinkwasserversorgung Orsanka, Notwasserversorgung nach Fraxern. Auch eine Ausweitung der Überwasser-Lieferung in die Gruppenwasserversorgung Vorderland, also nach Klaus und Weiler, wird diskutiert bzw. ausgearbeitet.

Derzeit läuft ein Umlegungsverfahren für 36 Grundstücke im Ausmaß von 28.946 m² im Ortsgebiet „Egg“. Ein Großteil dieser Flächen soll als Bauerwartungsfläche-Wohngebiet gewidmet werden sowie die Erschließungsstraßen in das öffentliche Wegenetz übertragen werden.

 

Zur Person:

Reinhard Nachbaur, Bürgermeister Fraxern seit 2005

Alter: 56

Wohnort: Fraxern

Familienstand: verheiratet mit Carmen, 5 erwachsene Söhne

Hobbys: Rennrad, Biken, Wohnmobilreisen

Einwohner: 693 Personen

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