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Bürgerforum: „Juwel“ Häusle-Villa der Gemeinde erhalten

Die Häusle-Villa verfällt zunehmend - so die Kritik im Bürgerforum.
Die Häusle-Villa verfällt zunehmend - so die Kritik im Bürgerforum. ©Emir T. Uysal
Notsicherungsmaßnahmen an Häusle-Villa sollen noch vor dem Winter starten.

Rankweil. (VN-doh) Es ist eine lange Geschichte, von der die Häusle-Villa in der Marktgemeinde Rankweil Zeitzeuge ist. Vor 1900 vom erfolgreichen Sticker Johann Marte erbaut, harrt das denkmalgeschützte Gebäude aber seit Jahren einer Renovierung. Genau dieser Umstand sorgte bereits mehrfach im Bürgerforum für Diskussionen. Ein Jahr ist es her, dass das Bundesdenkmalamt wissen ließ, man sei in Verhandlungen mit dem Eigentümer. Passiert ist seither nichts, zumindest nicht an der Villa, denn renoviert wurde bisher nicht.

Im Bürgerforum meldete sich deshalb ein anonymer Teilnehmer erneut zu Wort: „Die Villa Häusle wird maroder und maroder, zerfällt Tag für Tag mehr.“ Aus seiner Sicht sollte die Villa ein Juwel für Rankweil sein und sei nun zum Schandfleck geraten. Ein weiterer Teilnehmer erklärte, dass die Villa als eines der ältesten Häuser Rankweils offensichtlich für den Denkmalschutz nicht interessant genug sei. Dem widerspricht die Leiterin des Denkmalamts, Barbara Keiler, entschieden, denn es habe intensive Gespräche mit dem Eigentümer gegeben. Im Juni habe es eine Besichtigung vor Ort gegeben, bei der die dringensten Maßnahmen zur Notsicherung des Gebäudes definiert worden sind. In die Gespräche involviert waren auch die Marktgemeinde Rankweil und die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch. Für die Notsicherung müssten das Dach und mehrere Fenster wieder dicht gemacht werden. Der Eigentümer habe im Frühsommer zugesichert, die Arbeiten durchzuführen.

Denkmalamt zahlt

Im September ist die dafür vorgesehene Frist abgelaufen. Man habe für diesen Fall aber vorgesorgt und Angebote von erfahrenen Handwerkern eingeholt. Die notwendige Finanzierung sei ebenfalls gesichert, so Keiler. Das Land und das Bundesdenkmalamt würden die Kosten der Notsicherung übernehmen. Das Problem: Die Einwilligung des Eigentümers ist notwendig. Und das Eigentum sei zu respektieren. Dies betonte auch der zuständige Abteilungsleiter der BH Feldkirch, Erich Kaufmann. Man stehe im Kontakt mit dem Eigentümer und werde weitere Gespräche führen. Gesetzlich sei eine Vorschreibung durch die BH möglich. Ziel sei es aber, eine einvernehmliche Lösung für die Notsicherung zu erreichen.

Seitens des Denkmalamts hofft man jedenfalls darauf, die Maßnahmen noch vor dem Winter durchführen zu können, denn die Bauarbeiter stünden Gewehr bei Fuß und könnten gleich loslegen.

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