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Bürgerbeteiligung mit Zukunft

Federführend beim Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsmodell: der Nenzinger e5-Ausschuss mit Edwin Gaßner und Herbert Greußing.
Federführend beim Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsmodell: der Nenzinger e5-Ausschuss mit Edwin Gaßner und Herbert Greußing. ©Elke Kager Meyer
Das Bürgerbeteiligungsmodell bei der Stromgewinnung durch Photovoltaik in Nenzing ist ein Dauerrenner: Nach Anlagen auf dem Dach des Sozialzentrums sowie dem FC-Clubheim konnte „Sonnenkraft Nenzing“ mit Edwin Gaßner und Herbert Greußing an der Spitze zur feierlichen Präsentation der ...

nächsten Anlage auf dem Dach des örtlichen Bauhofs laden. „Einzelpersonen, Vereine und Unternehmer beteiligen sich gleichermaßen, sodass die Anlage schon binnen weniger Tage ausfinanziert war“, freut sich Vize-Bürgermeister Herbert Greußing. Durch eine attraktive Verzinsung bedeute die Finanzierung eine klassische Win-Win-Situation. „Wir vom e5-Team reden nicht nur vom Klimawandel, wir handeln seit vielen Jahren“, informierte er die Gäste bei einem kleinen Fest direkt vor Ort. Momentan habe die Marktgemeinde im e5-Plan das vierte „e“ erreicht, konsequent arbeite man aber auch am fünften „e“. Als Maßnahmen nannte er beispielsweise die Verbesserung der Nutzung des Trinkwasserkraftwerkes – hier werden 150.000 Euro investiert – das Fernwärmeheizwerk von Andreas Scherer in Beschling, das Anlegen von bienenfreundlichen Blumenwiesen im Gemeindegebiet und schließlich das Ziegenprojekt für die Bewirtschaftung von Steilflächen im Ort, die ohne dieses Projekt zuwachsen würden. „Wir sind ein super Team und arbeiten mit viel Freude an der Energieautonomie 2050 des Landes.“

Optimale Bedingungen

 „Mit dieser Ökostromanlage machen wir uns wieder ein Stück weit unabhängiger von zukünftig steigenden Strompreisen und entlasten somit langfristig das Gemeindebudget“, erläuterte Edwin Gaßner vom e5-Ausschuss. Projektdetails: Seit der Inbetriebnahme der neuen PV-Anlage im Juni dieses Jahres wurden bereits 40.000 Kilowattstunden Ökostrom erzeugt, das entspricht dem Stromverbrauch von circa zehn Haushalten. Edwin Gaßner hat schon das nächste Projekt im Auge: Auch auf dem Walgaubad soll eine Photovoltaik-Anlage entstehen, hier suche man das Gespräch mit der Regio im Walgau. Auch diese Anlage soll wieder mittels Bürgerbeteiligung finanziert werden.

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