Brutale Vergewaltigung in Gaißau: Noch keine Spur zu Täter

Opfer nach schwerer Vergewaltigung in Gaißau in stationärer Behandlung - noch nicht vernehmungsfähig
Opfer nach schwerer Vergewaltigung in Gaißau in stationärer Behandlung - noch nicht vernehmungsfähig ©VOL.AT/ Pascal Pletsch
Gaißau - Nach der brutalen Vergewaltigung einer 20-jährigen Frau am Wochenende in Gaißau gibt es noch keine Spur zum Täter.

Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hätten sich nach dem Zeugenaufruf zwar einige Personen gemeldet. Ein konkreter Hinweis auf den Täter sei aber bisher noch nicht eingegangen, so Polizeisprecherin Susanne Dilp gegenüber der APA.

Opfer noch nicht vernehmungsfähig

Es sei zwar möglich, dass die junge Frau entscheidende Infos zu ihrem Peiniger liefern könnte, im Moment sei sie aber noch nicht vernehmungsfähig.

Dilp: “Sensibler Umgang erforderlich”

Die Vorarlberger Polizei stehe in Kontakt mit den behandelnden Ärzten. Fest stehe aber, dass dieser Fall einen sehr sensiblen Umgang erfordere, stellte Dilp fest. Jeder reagiere anders auf Traumata, deshalb sei es nicht abschätzbar, wann eine Einvernahme möglich sein wird.

20-Jährige schwer verletzt

Die 20-jährige Harderin war am Sonntag zwischen 3.15 Uhr und 3.30 Uhr nach “Georgs Fäscht”, einer Großveranstaltung in Gaißau, von einem Unbekannten vergewaltigt worden. Sie erlitt dabei schwere Verletzungen im Gesicht sowie im Unterleibsbereich und musste im Krankenhaus notoperiert werden.

Nachbarin fand verletzte Frau

Die Tat ereignete sich nur 300 Meter von dem Zeltfest entfernt vor einem unbewohnten Haus.
Eine Nachbarin hatte die verletzte Frau
etwa eine Stunde danach gefunden
und sowohl Rettung als auch Polizei alarmiert.

Entscheidender Hinweis fehlt

Obwohl zwei Zeugen einen unbekannten Mann gegen 3.15 Uhr in der Nähe des Tatortes gesehen hatten und auch eine Personenbeschreibung abgaben, fehlt der Polizei bisher ein entscheidender Hinweis zum Täter.

Zeugenaufruf

Die Polizei bat deshalb weiterhin Zeugen des Vorfalls oder Personen, die eine verdächtige Person im Umkreis des Tatortes gesehen haben, sich beim Landeskriminalamt Vorarlberg oder bei der Polizeiinspektion Höchst zu melden.

Täterbeschreibung

Beschrieben wurde der Tatverdächtige als etwa 1,70 bis 1,80 Meter großer 20-jähriger Mann mit normaler Statur und leichtem Bauchansatz. Er habe kurze Haare getragen, keinen Bart und sei mit sportlichen Schuhen bekleidet gewesen. Der Gesuchte könnte Verletzungen am Körper haben und ging laut Zeugen in nord-östliche Richtung davon.

Stefan Schlosser (LKA) im Interview:

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(red/APA)

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