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Brücke zu einem selbstbestimmten Leben

Die Persönliche Assistenz Vorarlberg lud zur Generalversammlung und feiert heuer das 10-jährige Jubiläum.
Die Persönliche Assistenz Vorarlberg lud zur Generalversammlung und feiert heuer das 10-jährige Jubiläum. ©VLK/Bernd Hofmeister
Der Verein Persönliche Assistenz Vorarlberg lud kürzlich zur Generalversammlung ins Martinsparkhotel.
Brücke zu einem selbstbestimmten Leben

Dornbirn. „Das gemeinsame Ziel bleibt unverändert: „Barrieren beseitigen, Teilhabe ermöglichen und Chancengleichheit sicherstellen“, so lautete der Eintrag im Gratulationsbuch von Landeshauptmann Markus Wallner. Der Verein „Persönliche Assistenz Vorarlberg“ feiert heuer Jubiläum – seit zehn Jahren vermitteln die Mitarbeiter „Persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung in Vorarlberg“. Dementsprechend bildete die die diesjährige Generalversammlung noch einmal einen ganz besonderen Anlass auf die wichtige Arbeit des engagierten Teams zurückzublicken.

Geschäftsführer Heinz Grabher und Obfrau Sabrina Nitz begrüßten Mitglieder und Ehrengäste im Martinsparkhotel und präsentierten zum Auftakt einen Jahresrückblick von 2018 und 2019 zur geleisteten Arbeit des Vereines. Dazu gehörten die erfolgreichen Info-Cafés, zahlreiche Schulungsveranstaltungen sowie der Fotowettbewerb 2018 und eine Fotoausstellung im vergangenen Jahr. „Besonders stolz sind wir auf unsere 542 Newsletterabonenten, die auf das rege Interesse an unserem Verein hinweisen“, betonte Sabrina Nitz.

Erfolge auch im schwierigen Corona-Jahr

Ab Beginn 2018 wickelte die Servicestelle auch die Integrationshilfeleistungen Bedarfserhebung Persönlicher Assistenz, Persönliche Assistenz zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Peer-Beratung für das Land Vorarlberg ab. Bis Ende 2019 wurden dabei 87 Bedarfserhebungen und 7 Peer-Beratungen durchgeführt. „Mit Start der Integrationshilfe PA zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist es auch zu einer Steigerung der vermittelten Assistenzstunden gekommen und im laufenden Jahr 2020 wird die 30.000 Stunden-Marke überschritten werden – trotz Corona“, zeigte sich Nitz stolz und bedankte sich bei allen, die bei diesen Erfolgen mitgewirkt haben.

Angeregte Diskussion

Im Anschluss folgte ein Vortrag von Landesrätin Martina Rüscher, die zuerst auf die allgemeine gesundheitliche Situation in Vorarlberg einging und sich beim Verein zudem bedankte, dass man trotz der neuen Corona-Regeln zahlreiche Veranstaltungen durchführte. Für das kommende Jahr lud Rüscher die Verantwortlichen ins Landhaus ein, um ein Konzept für ein „Persönliches Budget“ zu erarbeiten. Und Persönliche Assistenz zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben soll auch für Menschen, die noch zu Hause leben geöffnet werden. Hier sei die Abteilung IVa schon daran das Konzept auszuweiten. In einer anschließenden Diskussionsrunde, wurde dann angeregt u.a. über bessere soziale Absicherung und Fixanstellung der Persönlichen Assistenten diskutiert. Und auch ein weiteres Anliegen nahm Landesrätin Rüscher als Anregung mit: „Besonders die Einschränkung der Integrationshilfeleistung ´Persönliche Assistenz zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben´ auf das erwerbsfähige Alter muss aus meiner Sicht geändert werden.“

Abschließend bedankte sich Heinz Grabher bei der Landesrätin und allen Teilnehmern und wünschte allen Vorstandsmitgliedern weiterhin gutes Gelingen bei ihrer Arbeit.

Der neue/alte Vorstand wurde einstimmig gewählt:

Obfrau Sabrina Nitz, Kassierin Elisabeth Ha und BeiratWolfgang Bohle

Änderungen im PAV-Team: Süleyman Kurt geht mit Beginn 2021 in Pension und Martina Geiger geht mit Anfang März 2021 in Karenz.

 

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