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BRG/BORG Dornbirn beendet eine ganz lange Durststrecke

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Nach einem Vierteljahrhundert Pause wurde das BRG/BORG Dornbirn zum zweiten Mal Bundessieger im Schulhandball.

Die 39. Bundesmeisterschaft im UNIQA Handball Schulcup ging mit den Finalspielen zu Ende. In den von fulminanten Begegnungen sicherte sich bei den Schülerinnen das BRG/BORG Dornbirn Schoren nach 1994 zum zweiten Mal den Titel. Während die Vorarlbergerinnen mit 18:15-Sieg den Premierentitel des BG/BRG Korneuburg verhinderten, triumphierte bei den Schülern erstmals in der Geschichte das BRG Krems Ringstraße.

Dornbirn sorgt rasch für klare Verhältnisse

Geschenkt haben sich die beiden Teams im Kampf um den Titel nichts. Auf beiden Seiten agierte man aggressiv in der Deckung, bei den Vorarlbergerinnen allerdings öfter mit Erfolg. Nach 4:38 Minuten führte man bereits 4:1 und baute diese Führung bis zur neunten Spielminute auf 7:2 aus. 

Korneuburg, das die Chance hatte, erstmals den Titel, für seine Schule zu erobern, kam schließlich besser in die Partie, verkürzte bis zur Pause auf 7:10. Durch einen Siebenmeter direkt nach Seitenwechsel, lag man plötzlich nur noch 8:10 zurück. Paula Seisenbacher nutzte den erneuten Ballgewinn der Niederösterreicherin um sogar den Anschlusstreffer zum 9:10 zu erzielen. 

In der 24. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich zum 13:13. Alles war wieder offen für die letzten sechs Spielminuten, in denen Dornbirn sich nochmals auf 16:13 absetzen konnte und die Führung über die Zeit brachte. Mit dem 18:15-Erfolg holte das BRG/BORG Dornbirn Schoren nach 1994 zum zweiten Mal den Bundestitel.

Susanne Hutter-Hinteregger, Trainerin BRG/BORG Dornbirn Schoren: „Wir haben insgesamt ein ausgezeichnetes Turnier gespielt. Unser großer Vorteil war, dass ein Großteil der Mannschaft bereits letztes Jahr dabei war und im Finale stand. Nachdem es letztes nicht gereicht hat, wollten sie unbedingt heuer wieder ins Finale und diesmal auch den Titel holen. Das war, denke ich, entscheidend. Korneuburg war ein ebenbürtiger Gegner, aber das Finale vom letzten Jahr war entscheidend für heuer. Ein großes plus war auch unsere Torfrau, sie war uns ein großer Rückhalt. Hinzu können fast alle Spielerinnen jede Position spielen. Dadurch sind in unserem Spiel viele Varianten möglich.“ 

Ivana Zaric, BRG/BORG Dornbirn Schoren: „Es ist einfach sensationell, wir mussten uns gegen einen wirklich starken Gegner durchsetzen. Wir sind natürlich überglücklich, dass wir gewonnen haben. Unsere Stärke ist sicher das Zusammenspiel, die Lust und der Spaß.

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