Breitband-Ferrari für Sibratsgfäll

Bürgermeister Konrad Stadelmann ist Neuem stets aufgeschlossen.
Bürgermeister Konrad Stadelmann ist Neuem stets aufgeschlossen.
Sibratsgfäll rüstet mit modernster Technologie für die Zukunft

Sibratsgfäll (ak) “Kein TV-Kabel, kein WLAN, kein UMTS und auch kein LTE kann der Übertragungsbandbreite einer Glasfaser das Wasser reichen”, ist Sibratsgfälls Gemeindechef Konrad Stadelmann überzeugt. Glasfaser sei die Königsdisziplin der Breitbandtechnik, gelte als energieeffizient, zukunftssicher und absolut strahlenfrei. Sie ermögliche Bandbreiten zwischen 2 Mbit und 10 Gbit, so der Bürgermeister. Sibratsgfäll bekam im vergangenen Jahr die Gelegenheit, die Breitbandversorgung für die Zukunft sicherzustellen. Im Zuge der A1 Telekom Kabelarbeiten wurden durch die Vorarlberger Energienetze Starkstromkabel verlegt. Zeitgleich modernisierte die Gemeinde die Trinkwasserverbindung zwischen den Ortsteilen Dorf und Waldrast. “Dadurch konnten erhebliche Kosten gespart werden”, erklärt Stadelmann”, jetzt müssen wir im kommenden Jahr nur noch den Hochbehälter aufstellen”.

Große Vorteile

Glasfaserleitungen bieten große Vorteile gegenüber Kupferkabeln, denn sie sind unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störfeldern. Deshalb kann man sie auch in Rohre verlegen, in denen bereits Kupferkabel, Stromkabel oder gar Hochspannungsleitungen vorhanden sind. Da im Glas kein Strom fließt, gibt es keinen Kurzschluss, nicht einmal unter Wasser. Im Gegensatz zu elektrischen Kabeln sind die Lichtwellenleiter zudem nahezu abhörsicher. “Diese Technik bietet aus heutiger Sicht fast grenzenlose Übertragungsreserven und transportiert mühelos alle bisher bekannten Internet-Anwendungen. Die Übertragungsraten von knapp 70 TBit/s über einzelne Glasfaser überbieten die Leistung der Kupferkabel um das Millionenfache”, erläutert Konrad Stadelmann

Zukunftssicher

Einer Prognose zufolge soll sich in Österreich der Datenverkehr bis zum Jahr 2020 um den Faktor 36 erhöhen und die Gerätedichte zunehmen. Jeder Mensch wird mehrere Geräte besitzen, die mit dem Internet verbunden sind und zwei Drittel des Datenaufkommens im Jahr 2015 wird durch die Übertragung von Videos entstehen. Bürgermeister Konrad StadelZumann ist stolz, dass Sibratsgfäll für die Zukunft bereits gerüstet ist. Mit dem neuen Breitband, das Anfang September in Betrieb gehen wird, steht uns eine zukunftssichere Technologie zur Verfügung, die auch höchsten Übertragungsansprüchen gerecht wird. Die Gemeinde beteiligte sich mit 50 000 Euro an den Gesamtkosten.

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