"Bregenz wird den Titel holen"

Wie schon im Vorjahr kämpfen im Finale der Handball Liga Austria Bregenz und Margarethen um den Meistertitel. Die erste Begegnung findet am Freitag in Bregenz statt. Darko Galic tippt auf einen Sieg seines Exklubs nach drei Partien.

Vorjahrs-Champion Bregenz will sein Meisterstück wiederholen. “Die Titelverteidigung ist unser Ziel”, erklärt Kapitän Gregor Günther. Die Vorarlberger können zu Beginn der Finalserie in Bestbesetzung antreten. Für die beiden Nationalspieler Roli Schlinger und Conny Wilczynski werden die Spiele der Finalserie die letzten im Bregenzer Dress sein. Beide wechseln nach dieser Saison ins Ausland.

Die aon Fivers aus Wien hoffen nach dem “Meistertitel der Herzen” im Vorjahr, dieses Mal den richtigen Titel zu holen. Bregenz hatte im Mai 2005 im Finale erst in der zweiten Verlängerung mit 44:38 die Serie für sich entschieden. Wien hat im zweiten Finalspiel Heimvorteil, Bregenz genießt als beste Mannschaft des Grunddurchganges in der eventuell nötigen dritten Begegnung Heimvorteil.

Darko Galic sieht die Favoritenrolle auf Seiten von Bregenz, räumt dem Finalgegner allerdings eine Außenseiterchance ein. “Das Heimrecht in der ersten und dritten Partie ist eine enormer Vorteil. Wäre es umgekehrt gewesen, hätte ich Margareten gute Chancen auf den ersten Meistertitel gegeben.” Entgegen den bisherigen Finalserien gegen Linz (2002), West Wien (2004) und Margareten (2005) rechnet Galic diesmal mit einer Entscheidung in drei Partien. “Bregenz hat in dieser Saison beide Spiele in Wien verloren. Die Fivers haben nun mehr Selbstvertrauen und sind besonders zu Hause abgeklärter und reifer geworden. Um in Bregenz zu gewinnen, müssten sie aber schon eine Glanzleistung abliefern.”

Für Bregenz-Manager Roland Frühstück wäre der Titelgewinn ein logischer Saisonabschluss. “Wir haben den Grunddurchgang und das Meister-Play-off gewonnen und werden auch Meister”, gibt sich der Handball-Professor selbstbewusst. Topscorer Roland Schlinger schließt sich dieser Meinung an: “Heimstärke, Routine und Cleverness sprechen klar für uns. Eigentlich können wir uns nur selbst besiegen, indem wir den Gegner unterschätzen”, so der Wiener.

Während für Bregenz in Wien sieben Siege, drei Remis und fünf Niederlagen zu Buche stehen, spricht das “Kräfteverhältnis” bei den Partien in Vorarlberg eine eindeutige Sprache. In 15 Begegnungen gab es elf Siege, ein Remis und drei Niederlagen. Nicht verwunderlich also, dass auf der HLA-Homepage die Erfolgs-Wahrscheinlichkeit der A1-Truppe am Freitag mit 89,1:9,5 Prozent beziffert wird.

Meister-Play-off, Finalserie (Best of three):
A1 Bregenz – Fivers Margareten
HB-Arena Rieden, Freitag, 20.15 Uhr, SR Hintenaus/Schneider

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