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Bregenz: Wieder WhatsApp-Betrug mit "Tochter/Sohn-Masche"

WhatsApp-Betrug in Bregenz und versuchter Betrug in Lustenau.
WhatsApp-Betrug in Bregenz und versuchter Betrug in Lustenau. ©Canva
Eine Bregenzerin überwies ihrer vermeintlichen Tochter einen Geldbetrag in der Höhe von 2.480 Euro.

Am Sonntag fiel eine Bregenzerin auf die zumeist auf WhatsApp durchgeführte Betrugsmasche "Tochter/Sohn" herein und überwies ihrer vermeintlichen Tochter einen Geldbetrag in der Höhe von 2.480 Euro. Die Kontaktaufnahme mit der Frau erfolgte erst über SMS und wurde später per WhatsApp weitergeführt.

Lustenauerin wurde misstrauisch

Ebenfalls am Sonntag wurde eine 73-jährige Lustenauerin von einer unbekannten Täterschaft angerufen, die sich als ihr Sohn ausgab und behauptete, sein Mobiltelefon sei kaputt. Nach einer kurzen Konversation über WhatsApp ersuchte der Täter um eine Überweisung in der Höhe von 2.500 Euro auf ein deutsches Bankkonto. Die 73-Jährige bemerkte den Betrugsversuch und tätigte keine Überweisung.

Tipps der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei rät: Bleiben Sie vorsichtig.

  • Wenn sich vermeintliche Angehörige mit Geldforderungen an Sie wenden, versuchen Sie, diese unter der Ihnen bekannten Rufnummer zu kontaktieren.
  • Wenn Sie von einer unbekannten Rufnummer kontaktiert werden, speichern Sie diese nicht ab.
  • Stellen Sie Fragen, die nur Ihr Sohn bzw. Ihre Tochter beantworten könnte.
  • Bleiben Sie bei Forderungen nach Geldüberweisungen - egal, ob am Telefon oder über WhatsApp - sehr misstrauisch und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Ist ein Schaden entstanden, verständigen Sie umgehend Ihre Hausbank und ersuchen Sie um Rückbuchung.
  • Erstatten Sie bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige.
  • Informieren Sie Ihre Verwandten und Bekannten über diese Betrugsmasche.

(Red.)

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