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"Bregenz Mitte" - Wohnraum für bis zu 6.000 Menschen

Bürgermeister Michael Ritsch stellt den Plan für "Bregenz Mitte" vor.
Bürgermeister Michael Ritsch stellt den Plan für "Bregenz Mitte" vor. ©VOL.AT/Klaus Hartinger
Bürgermeister Michael Ritsch hat am Freitag im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit der Projektgruppe den Entwurf eines städtebaulichen Masterplanes für "Bregenz Mitte" präsentiert.
Präsentation von "Bregenz Mitte"
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Was das Land zu "Bregenz Mitte" sagt

Die Entwurfsstudie "Bregenz Mitte", die am Freitagnachmittag präsentiert wurde, zeigt eine städtebauliche Vision für Bregenz, die das Bild der Stadt nachhaltig verändern und in den nächsten 20 Jahren, je nachdem welche Version umgesetzt werden kann, Wohnraum für bis zu 6.000 Menschen schaffen könnte.

So könnte Bregenz in 20 Jahren aussehen:

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Die Architekten Dietmar Eberle, Roland Gnaiger (der am Freitag um 17 Uhr in "Vorarlberg LIVE" zu Gast sein wird) und Erich Steinmayr sowie der Bauingenieur Markus Flatz und die Gruppe "Vision urbanes Leben Bregenz – VULB" (Christoph Gilhaus, Christopher Schneeweiß, Andreas Stickel) untersuchten in den zurückliegenden Monaten das stadträumliche und infrastrukturelle Potenzial, das sich durch eine Neuordnung des Stadt­raumes mittels klarem Baufeld-und Straßenraster ergibt.

Liveticker von der Präsentation

Eine unter­irdische Verlegung der Landesstraße zwischen dem HTL-Kreisverkehr und dem Stadtteil Vorkloster erzeugt zudem einen vom Individualverkehr be­freiten, hochwertigen öffentlichen Raum für Fußgänger:innen, Radfahrende und den ÖPNV. Eine der Kernaussagen der Ent­wurfs­studie ist die Heranführung des Stadtraumes an den See sowie der Brückenschlag zum Quellenviertel und Vorkloster mit verbesserter Anbindung an die Seeanlagen und den Festspielbezirk.

Bahnhof und Verkehrskonzept

Der Bahnhof soll in modifizierter Form am bisherigen Standort bleiben, wobei für die Bahnsteig­erschließung ein neues, zeitgemäßes Brückenbau­werk errichtet wird. Die Tieferlegung der Bahntrasse unter das Stadtniveau wird weiterhin mitgedacht. Der Busbahnhof befindet sich im Untergeschoss bzw. im überbauten hinteren erdgeschossigen Bereich des Bahnhofes und ist damit funktional optimal angebunden, rückt aber visuell weniger stark in Erscheinung.

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Die unterirdisch angelegte Landesstraße führt entlang der Bahntrasse und ist an die Reichsstraße (HTL-Kreisverkehr), die Montfortstraße und die Kreuzung beim Quellenviertel (Vorkloster)angebunden. Oberirdische Verkehrsflächen werden damit dem Fuß-, Rad- und Busverkehr vorbehalten oder dienen allenfalls der Warenanlieferung, der Entsorgung sowie Einsatzfahr­zeugen.

Städtebau und Nutzung

Der im Grunde klassische Stadtgrundriss mit klaren Baufeldern und Straßen­raster zwischen der Montfortstraße im Osten und der Rheinstraße im Westen erzeugt eine Erweiterung des urbanen Innenstadtbereiches bis zum Quellenviertel. Durch Sichtachsen zum See und die Abfolge von Stadtplätzen wird dort ein attraktiver öffentlicher Raum erzeugt, wo bislang nur Restflächen und Nichtorte die Stadtgestalt prägten. Die Erschließung sämtlicher Gebäude erfolgt oberirdisch über den öffentlichen Raum, während die Tiefgaragen der Bau­felder unterirdisch über den Straßentunnel erschlossen werden. Der neue, dichte Stadtraum wird Bregenz durch eine urbane Nutzungsmischung von Wohnen sowie sozialer, kultureller und gewerblicher Nutzung bereichern und zukunftsfähig machen.

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(VOL.AT)

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