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Bregenz in der Jäger-Rolle

Am Samstag um 19 Uhr geht Österreichs Serienmeister Bregenz in der ungewohnten Rolle des Jägers in das Meister-Play-off gegen Schwaz. Im Kampf um den achten Titel en suite setzen die Vorarlberger unter anderem auf die mazedonisch-kroatische Neuverpflichtung Risto Arnaudovski.
Der Live-Ticker vom Spiel ab 19:00

Die Bregenzer, die Schwaz empfangen, sahen Grund zum Handeln. Schon ein Blick auf die Tabelle des Grunddurchgangs zeigt, warum. Erstmals seit neun Jahren geht Österreichs Serienmeister nicht als Führender nach dem Grunddurchgang in die zweite Meisterschaftsphase, musste Krems (5 Bonuspunkte) und auch Erzrivale Fivers Margareten (4) den Vortritt lassen. Durch das Bonuspunktesystem ist Krems freilich in Zwei-Zähler-Reichweite der mit 3 Zählern startenden Bregenzer.

“Wir können uns keine Ausrutscher leisten”, sagte Bregenz-Manager Roland Frühstück, der in Arnaudovski einen perfekten Ersatz für den verletzten Mario Jelinic gefunden haben will. Dass der 29-jährige Aufbauspieler, der auch für Mazedoniens Nationalteam trifft, überhaupt an den Bodensee kam, ist seinem Streit mit RK-Sarajevo-Trainer Smajlagic zu verdanken: Dieser verbannte ihn daraufhin im vergangenen November aus der Mannschaft, womit nun auch keine Ablöse fällig wurde.

Krems, das in Linz (19.00) gastiert, holte für den Rückraum den Kroaten Ivan Vukas, dessen Vertrag beim spanischen Erstligisten Torrevieja wegen finanziellen Probleme und einer Verletzung aufgelöst worden war. Auch Linz verpflichtete in Ilija Lovrinovic einen kroatischen Rückraumspieler. Und Hard (bei Fivers, 19.30) engagierte für den abgewanderten Maciej Tluczynski den 24-jährigen Spielmacher Marko Vukcevic aus Serbien.

“Im ex-jugoslawischen Raum gibt es eher Vereine, deren Finanzierung nicht gedeckt ist, wenn sie aus dem Europacup ausscheiden. Dadurch ergibt sich ein Markt”, sagte Frühstück, der freilich auch andere Gründe für die Verpflichtung dieser Spieler sieht, wie etwa die zahlreichen in Österreich lebenden Ex-Jugoslawen, die ein Einleben erleichtern würden. “Wir haben einfach schon sehr, sehr gute Erfahrungen mit solchen Spielern gemacht.”

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