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Bregenz benötigt Schützenhilfe

©Stiplovsek
Titelverteidiger empfängt zum Play-off-Abschluss heute Linz und hofft auf Hard-Sieg in Krems.

Nach sieben Saisonen mit ebenso vielen Titelgewinnen geht A1 Bregenz nicht als Gejagter, sondern als Jäger in die letzten Phase im Kampf um den Titel in der Handball-Liga Austria. Trotz dieser veränderten Vorzeichen zeigt man sich im Lager des ÖHB-Rekordmeisters vor der abschließenden Partie im Play-off heute gegen Linz kämpferisch. Mit einem Sieg will man die theoretische Chance im Kampf um eine bessere Ausgangsposition im Blickrichtung Halbfinale wahren. Doch ein Sieg gegen Linz wäre nur die „halbe Miete“ für eine Rangverbesserung, gleichbedeutend mit dem zweimaligen Heimrecht in der „best of three“-Halbfinalserie. Um noch auf den zweiten Platz vorzurücken, müsste Margareten sein Auswärtsspiel bei Cupsieger Schwaz verlieren. Eine weitere Möglichkeit bestünde dann, wenn Bregenz gewinnt, Krems verliert und Margareten remis spielt. Dann hätten alle drei Topteams 17 Punkte, und Bregenz würde dann aufgrund der direkten Vergleiche hinter Margareten, aber vor Krems gereiht werden.

Liptak fordert Rehabilitierung

Für Bregenz-Coach Martin Liptak hat dieses „Was wäre, wenn“ nur periphere Bedeutung. „Was in Krems oder Schwaz passiert, können wir nicht beeinflussen. Sehr wohl aber in Bregenz, und da erwartet ich von meiner Mannschaft eine ganz deutliche Leistungssteigerung gegenüber der 24:35-Klatsche in der letzten Runde in Krems. Wir haben uns klar unter unserem Wert präsentiert, und solche Aussetzer dürfen wir uns nicht mehr erlauben. Jetzt müssen wir alle Kräfte bündeln, und das Thema Titelverteidigung will ich erst wieder bei erfolgreichem Finaleinzug hören. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, doch so schnell geben wir uns nicht geschlagen. Jetzt ist jeder Einzelne gefordert, in den nächsten Wochen die maximale Leistung abzurufen“, erklärt der Slowake. Mit dem Team aus der Stahlstadt gibt es zudem auch noch eine offene Rechnung: In der drittletzten Runde des Grunddurchgangs am 17. Dezember hat Bregenz mit der 26:28-Heimniederlage gegen die Stahlstädter zwei wichtige Punkte liegen gelassen. Am Ende des Grunddurchgangs wurde deshalb auch Rang eins, und damit zwei Bonuspunkte mehr, verpasst. Mit diesen beiden Zählern am Konto würde Bregenz jetzt dort in der Tabelle stehen, wo Halbzeitmeister Krems jetzt steht. „Wir können das Rad nicht zurückdrehen, doch es stimmt. Wir haben in dieser Saison zu Hause bereits acht Punkte abgegeben. Dies ist sicher auch einer der Gründe, warum wir uns jetzt in der Rolle des Jägers und nicht des Gejagten befinden“, erklärt Liptak.

Ohne Druck aufspielen

Zum „Zünglein an der Waage“ im Kampf um die Spitzenplätze im Play-off könnte der Alpla HC Hard werden. Die „Roten Teufel“ vom Bodensee sind bereits fix Vierter und können sich auch nicht mehr mit einem Sieg in Krems verbessern. Sehr wohl aber kann das Team von Coach Markus Burger Selbstvertrauen für das Halbfinale sammeln. Bei einer Hard-Niederlage würden sich beide Teams bereits kommenden Samstag erneut in Krems gegenüberstehen. „Der große Druck liegt sicher bei Krems. Wir können befreit aufspielen und werden alles geben. Schon alleine im Blickrichtung Halbfinale ist es wichtig zu zeigen, dass wir noch nicht am Ende der Träume sind. Jetzt sind wir im Halbfinale – und egal welcher Gegner, das nächste Ziel kann jetzt nur Finale heißen“, so Burger kämpferisch.

(VN)

Der Livestream vom Spiel A1 Bregenz gegen Linz

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