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Bratislava Capitals kann Teil der Eishockey-Liga werden

Nun ist es an den Bratislava Capitals, die Vorlagen der Liga zu erfüllen.
Nun ist es an den Bratislava Capitals, die Vorlagen der Liga zu erfüllen. ©pixabay.com
Die Bratislava Capitals könnten bald in der Eishockey-Liga an der Seite der Vienna Capitals spielen. Das Team wurde von der Liga einstimmig angenommen.

Die Eishockey-Liga und ihre elf bestehenden Clubs haben den Aufnahme-Antrag der Bratislava Capitals am Freitag nach einem Rundlaufbeschluss einstimmig angenommen. Das vermeldete die Liga am Freitag in einer Aussendung. Das slowakische Team habe nun bis 4. Mai Zeit, noch notwendige Obligationen zu erfüllen.

Bratislava Capitals konnten überzeugen

Die "aussagekräftige Bewerbung" hätte auch durch die Spielstätte überzeugt: Die Ondrej Nepela Arena, die erst im vergangenen Jahr als WM-Austragungsstätte diente, wäre somit das erste Liga-Stadion mit einem Fassungsvermögen von über 10.000 Zuschauern. Die neuen "Caps" wären das Team mit der jüngsten Vereinsgeschichte in der Liga. Der Verein wurde erst 2015 als HC Bratislava gegründet. "Bratislava und die Slowakei steht für eine lange Eishockey-Tradition, wir freuen uns auf diesen neuen Liga-Standort", meinte Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger.

"Die Liga und die Vereine sind davon überzeugt, mit den iClinic Bratislava Capitals ein Mitglied mit großem Potenzial gefunden zu haben. Gemeinsam haben wir mit dieser Entscheidung den nächsten wichtigen Schritt in eine erfolgreiche Zukunft gesetzt", sagte Liga-Präsident Karl Safron. "Wir sind davon überzeugt, dass wir dazu beitragen können, die Liga für die Fans noch attraktiver zu gestalten und, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten von Nutzen sein wird", erklärte Ivo Durkovic, der Präsident der Bratislava Capitals.

HC Znojmo in der Krise

In der grenzüberschreitenden Liga wären ab der kommenden Saison fünf Länder (Österreich, Italien, Tschechien, Ungarn, Slowakei) vertreten, allerdings steht hinter Tschechiens Vertreter HC Znojmo gemäß Medienberichten ein (wirtschaftliches) Fragezeichen. Erst am Dienstag stellte die Liga mit dem Sportwetten-Anbieter bet-at-home einen neuen Titelsponsor vor. Ein Abschluss mit einem neuen TV-Partner fehlt offiziell noch.

(APA)

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