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Brandschutzübung mit Nervenkitzel

Spannung herrschte bei den Beobachtern beim Evakuieren der „Opfer“ über eine steile Leiter.
Spannung herrschte bei den Beobachtern beim Evakuieren der „Opfer“ über eine steile Leiter. ©Manfred Bauer
Feldkirch/Tisis. Alljährlich wird in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GKPS) Feldkirch von deren Brandschutzbeauftragten Rainer Marte eine Brandschutzübung organisiert. Die Annahme war diesmal, dass auf Grund eines Brandes im Gang des ersten Obergeschosses, im ersten und zweiten Obergeschoss des Internats der GKPS eine sehr starke Verrauchung aufgetreten ist.

Die OF Tisis erschien wenige Minuten nach der Alarmierung mit drei Fahrzeugen und 31 Feuerwehrleuten. Aufgrund der starken Verrauchung mussten die Wehrmänner mit schwerem Atemschutzgerät in das Haus eindringen, die 20 Bewohner suchen und evakuieren. Nach etwa einer Stunde konnte Gernot Schmidle, der Kommandant der OF Tisis, „Brand aus“ und dann die Rettung aller Insassen melden. 

Bei der spannenden Brandschutzübung an der GKPS Feldkirch erlebten kürzlich 20 Schülerinnen und Schüler Nervenkitzel hautnah. War doch der Höhepunkt der Übung ein „Rettungsabstieg“ von einer äußerst steilen Leiter aus dem zweiten Stock, zu dem sich die Teilnehmer durchringen sollten. Einigen Schülerinnen und Schüler erschien das dann doch zu riskant. Beobachtet wurde die Evakuierung beim angenommenen Brandfall im Internat vom Direktor der Krankenpflegeschule DGKP Dr. Mag. Rederer mit mehreren Lehrerpersonen, dem LKH Verwaltungsdirektor Dipl. KH-BW Harald Maikisch, dem Brandschutzbeauftragten Rainer Marte und dem Kommandanten der Betriebsfeuerwehr des LKH Reinhard Bachmann. Bei der anschließenden Schlussbesprechung wurde analysiert, gelobt aber auch konstruktive Kritik geübt. Mit einer kräftigen Jause und Diskussionen wurde die Feuerwehrübung abgeschlossen.

Manfred Bauer

Dorfstr. 13b, 6800 Feldkirch, Austria
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