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Brandkatastrophe in Titisee-Neustadt weckt traurige Erinnerungen an Egg

Die tragische Brandkatastrophe in Egg forderte im Jahr 2008 elf Menschenleben.
Die tragische Brandkatastrophe in Egg forderte im Jahr 2008 elf Menschenleben. ©VOL.AT
In einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt im Schwarzwald sind am Montag 13 Behinderte und eine Betreuerin ums Leben gekommen. Das tragische Unglück ist eines der größten in der deutschen Nachkriegsgeschichte und weckt aus Vorarlberger Sicht auch traurige Erinnerungen an die Brandkatastrophe in Egg im Jahr 2008.
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Die Ermittlungen zur Brandursache in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt laufen derzeit auf Hochtouren. Eine Sonderkommission mit 36 Beamten arbeite mit Hochdruck an der Aufklärung der Brandursache. Am späteren Nachmittag will die Polizei auf einer Pressekonferenz über den Stand der Ermittlungen informieren. Die 14 Todesopfer sind inzwischen identifiziert. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, starben bei dem Unglück ausschließlich Erwachsene. Unter den Toten ist eine 50-jährige Betreuerin. Außerdem kamen zehn behinderte Frauen im Alter von 28 bis 68 Jahren ums Leben sowie drei Männer im Alter von 45 bis 68 Jahren. Nähere Informationen, auch zur genauen Todesursache, gab es nicht. Angaben zur Unglücksursache konnten ebenfalls noch nicht gemacht werden. Eine Sonderkommission mit 36 Beamten arbeite mit Hochdruck an der Aufklärung der Brandursache.

Brandkatastrophe in Egg forderte zwölf Tote

Der Brand in Titisee-Neustadt ruft in Vorarlberg traurige Erinnerungen ins Gedächtnis zurück. Zwölf tote forderte 2008 die Brandkatastrophe im Vinzenzheim in Egg. Der Schock bei Helfern und Bewohnern in Egg war groß, ganz Österreich nahm damals Anteil an dem schrecklichen Ereignis. Sieben Monate nach dem Brand in Egg stellte die  Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst mit Todesfolge ein. Wie die Untersuchungen ergaben, gelangte leicht entzündliches Material in eine Müllstation im ersten Obergeschoß. Ob es sich dabei um Zigarettenreste oder Asche handelte, konnte nicht mehr eruiert werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sei der Brandleger selbst im Feuer ums Leben gekommen, teile der Sprecher der Staatsanwaltschaft Heinz Rusch damals mit.

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