Brand wird über Malerprojekt zum Magnet

Brand - Das Malerprojekt "Horizonte" – wie weißrussische Maler das Vorarlberger Brandnertal sehen – geht ins Finale.
Malerprojekt Horizonte

Die Präsentation im Landhaus ist beendet, die Bilder sind wieder ins “Alte Schulhaus” im Walser-Ensemble in Brand zurückgekehrt. Bis 12. August ist die Gesamtausstellung jeweils am Mittwoch und Freitag Abends geöffnet.

Das Malerprojekt “Horizonte” – wie die weißrussischen Maler Victor Tikhonov, Marina Nesteruk, Anatol Konsub, Vasily Peshkun und Alexander Sacharenko das Vorarlberger Brandnertal sehen – wurde von einem kleinen Team auf die Beine gestellt und professionell umgesetzt.

Die Künstler weilten auf Einladung der Gemeinde Brand im Juni zwei Wochen in Brand und hielten ihre Impressionen auf insgesamt rund 60 Bildern mit Farbe auf Leinwand fest. Das Land Vorarlberg machte möglich, dass ein Teil der malerischen Impressionen im Juli im Landhaus gezeigt werden konnte. “Das Schöne an solchen Projekten ist die Chance, die eigene Umwelt durch den Filter des Auswärtigen auf neue Art erleben zu dürfen”, sagte Landesstatthalter Wallner. Der Austausch zwischen heimischen und ausländischen Kulturschaffenden ist für ihn ein wichtiges Strategiefeld der Vorarlberger Kulturpolitik.

Der weißrussische Botschafter in Österreich, Alexander Sychov, nutzte die Vernissage der Ausstellung in Bregenz für einen Arbeitsbesuch bei LH Sausgruber und Wirtschaftslandesrat Rüdisser.

“Horizonte” ist für Brand die Initialzündung für den Aufbau einer künstlerischen Marke, die auch touristischen Nutzen bringen soll. Dank der Unterstützung von Vorarlberg Tourismus weilte im Juni ein Team von Belarus-TV im Brandnertal und in anderen Regionen des Landes. Die 25-minütige Dokumentation wurde auf Kanal 1 des belarussischen Fernsehens zu optimalen Sendezeiten wiederholt ausgestrahlt und erreichte damit rund zehn Millionen Zuschauer, das benachbarte polnische und russische TV-Publikum nicht mitgerechnet.

 “Wir rücken uns auch im Land näher”

“Das über diese Projekt erwirkte Signal bewirkt einen Brückenschlag nicht nur zwischen dem Brandnertal und dem EU-Nachbarn Weißrussland, sondern auch innerhalb des Landes”, so Vize-Bürgermeister Mario Greber: “Unzählige Kontakte zwischen Unterländern und den Brandnern sind in den vergangenen Wochen aufgefrischt und wiederbelebt worden sowie neu entstanden. In den Landschaftsbildern aus der Wahrnehmung der weißrussischen Künstler haben viele Menschen außerhalb des Tales Elemente ihrer persönlichen Verbundenheit mit Brand wieder entdeckt”.

Kommende zwei Wochen nutzen

Damit möglichst viele Vorarlberger und Gäste die Chance haben, die Gesamtausstellung im “Alten Schulhaus” in Brand zu besichtigen, und eines der noch nicht verkauften Bilder zu erwerben, sind die Öffnungszeiten an Veranstaltungen im Walser Ensemble gekoppelt: Jeweils am Mittwoch zwischen 19 und 22 Uhr finden gleichzeitig Platzkonzerte statt. Jeden Freitag gibt es auf dem Kirchplatz ein Bauernbuffet, dann ist das “Alte Schulhaus” ebenfalls zwischen 18 und 22 Uhr geöffnet.

Quelle: Marianne Mathis

 

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