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Brand von Weiler Möbel kostet Getränkehändler S'Fäscht viel Geld

Brandschutzvorgaben vom Gesetzgeber verschärft
Brandschutzvorgaben vom Gesetzgeber verschärft ©VOL.AT/WPA
Weil die Brandschutzvorgaben vom Gesetzgeber verschärft wurden, kostete der Erweiterungsbau in Schnann fast um ein Viertel mehr. Im Vorjahr erzielte "S'Fäscht" ein Umsatzplus von 4,5 Prozent auf fast neun Millionen Euro. Tirol wird als Markt immer wichtiger.
Großbrand von Möbel Weiler
Weiler Möbel Neubau

Der Großbrand von Weiler Möbel im Mai 2014 kommt all jene Firmen teuer zu stehen, die ihre Standorte umbauen oder erweitern wollen und über deren Grundstücke eine Stromleitung führt. Denn nach diesem – in der Dimension eher selten vorkommenden – Brand, bei dem – noch seltener – eine darüberführende Stromleitung massiv beschädigt wurde, hat der Gesetzgeber einmal mehr die Brandschutzgesetze verschärft. Die Folgen dieser oft über das Ziel hinausschießenden Anlassgesetzgebung bekam jetzt unter anderem der Vorarlberger Getränkehändler und Eventausstatter S’Fäscht mit Hauptsitz in Mäder zu spüren – und er wird nicht der einzige bleiben.

So musste S’Fäscht für einen Erweiterungsbau am Tiroler Auslieferungsstandort Schnann am Arlberg nicht wie budgetiert 650.000 Euro investieren, sondern mehr als 800.000 Euro. “Die Mehrkosten von knapp einem Viertel kamen dadurch zustande, dass wir im Erweiterungsbau eine Brandschutzdecke einziehen mussten, da sich unser Gebäude in unmittelbarer Nähe einer ÖBB-Stromleitung befindet”, erklärte S’Fäscht-Mehrheitseigentümer Wolfgang Sila gegenüber der Wirtschaftspresseagentur.com. Die Forderung, auch den Altbestand mit einer Brandschutzdecke nachzurüsten, konnte man zwar abwehren. Dafür habe man im Altbestand eine umfangreiche Brandschutz-Alarmanlage installieren müssen. Zudem hätten die Mehrauflagen zu Bau-Verzögerungen von mehreren Monaten geführt. Letztendlich habe man den Erweiterungsbau Ende November 2015 in Betrieb genommen.

Umsatzplus von 4,5 Prozent

Abgesehen von diesen Verzögerungen und Mehrkosten kann S’Fäscht nach Angaben von Wolfgang Sila auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2015 zurückblicken. So habe man den Umsatz um 4,5 Prozent auf rund neun Millionen Euro gesteigert, das höchste Geschäftsvolumen seit Gründung des Unternehmens. Sila begründet das rein organisch zustande gekommene Umsatzplus mit mehreren Neukunden in Tirol. Dort beliefere man insbesondere die Tourismusdestinationen im Oberland, etwa Ischgl und Sölden. Mittlerweile entfalle etwa ein Drittel des Umsatzes auf das benachbarte Bundesland. Der nunmehrige Ausbau des erst Ende 2012 errichteten Standortes in Schnann von 750 auf jetzt 1.250 Quadratmeter Lagernutzfläche zeige die gute Entwicklung von Tirol, so Sila. Mit der positiven Ertragssituation 2015 sei man zufrieden. Sie sei gegenüber 2014 erneut verbessert worden.

Schwesterfirma in der Schweiz

S’Fäscht ist als Getränkehändler und Eventausstatter tätig, wobei sowohl gewerbliche als auch private Kunden beliefert werden. Zu den wesentlichsten Abnehmern gehören demnach Gastronomiebetriebe, aber auch Event- und Festveranstalter. Das zu 66,6 Prozent Wolfgang Sila gehörende Unternehmen (33,3 der Anteile hält die Brauerei Fohrenburg) beschäftigt 32 Mitarbeiter. Zudem gibt es in Au in der Schweiz eine Schwesterfirma ohne Personal, deren Umsatz in Höhe von etwa 700.000 Schweizer Franken bei den Zahlen von S’Fäscht nicht enthalten ist.

Auslieferungen zur Gänze über S’Fäscht

Ebenso in den Zahlen nicht enthalten ist die Firma “HW Weinagentur West”, die zu jeweils 50 Prozent Wolfgang Sila und Hanno Kleinbrod gehört. Sie erzielte im Vorjahr einen Umsatz von etwa 600.000 Euro. Die Auslieferung der Weine unter anderem an Kunden in der Gastronomie erfolgt zur Gänze über S’Fäscht.

Heuer feiert S’Fäscht das 20-jährige Jubiläum. Seit März 2014 ist Wolfgang Sila auch Geschäftsführer der Brauerei Fohrenburg in Bludenz. Mit der Aufnahme dieser Tätigkeit hat Sila die Geschäftsführung bei S’Fäscht niedergelegt. Sie hat derzeit seine Frau Ingrid Sila inne.

(Quelle: Wirtschaftspresseagentur)

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