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BP: Rund 17 Mrd. Dollar Quartalsverlust

Der BP-Konzern hat im zweiten Quartal wegen der Ölpest im Golf von Mexiko einen Rekordverlust gemacht: Das Unternehmen verlor unter dem Strich 16,9 Mrd. Dollar (rund 13 Mrd. Euro), wie BP am Dienstag mitteilte. BP will in den nächsten 18 Monaten Vermögen im Wert von rund 30 Mrd. Dollar veräußern, um die Kosten der Ölpest bewältigen zu können. Der Konzern rechnet in seiner Bilanz insgesamt mit Belastungen 32,2 Mrd. Dollar wegen der Ölpest.
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BP verzeichnete damit den ersten Quartalsverlust seit 1992. Im ersten Quartal verbuchte der Konzern noch 6,1 Mrd. Dollar Gewinn.

Die aufgeführten Kosten der Ölpest beinhalten die Ausgaben für die Eindämmung seit der Explosion der Bohrinsel “Deepwater Horizon” am 20. April bis Ende Juni. BP rechnete auch bezahlte und abschätzbare Verbindlichkeiten sowie die Einzahlung in einen Entschädigungsfonds ein. In diesen Fonds will der Energiekonzern auf Drängen von US-Präsident Barack Obama in den kommenden dreieinhalb Jahren 20 Mrd. Dollar einzahlen.

Im dritten Quartal könnten weitere Verbindlichkeiten hinzukommen, weil BP im abgelaufenen Quartal nicht alle erwarteten Kosten berücksichtigte. “Das Ausmaß und die Zeitspanne für mögliche Verpflichtungen in Bezug auf die Ölpest im Golf von Mexiko sind einem sehr hohen Grad an Unsicherheit ausgesetzt”, hieß es im Quartalsbericht.

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