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Böses Foul überschattete Sieg

Einen mühsamen Sieg der Red Bulls Salzburg brachte am Dienstag die 19. Runde der Erste Bank Eishockey-Liga. Überschattet wurde das Match von einem bösen Foul, nach dem ein Spieler künstlich beatmet werden musste.

Salzburg setzte sich beim Tabellenschlusslicht Graz erst nach Penaltyschießen 3:2 durch. Überschattet wurde das Match in der Eishalle Liebenau jedoch von einem bösen Bandencheck von Patrick Harand. 47 Sekunden vor Ende des ersten Drittels stockte den Fans in Graz der Atem, als 99ers-Stürmer Warren Norris nach dem bösen Foul mit der Stirn gegen den Bandenrand krachte und anschließend mit dem Hinterkopf hart aufs Eis schlug. Durch den Aufprall erlitt der 31-Jährige eine Atemlähmung und musste deshalb im Rahmen der Erstversorgung sogar künstlich beatmet werden. Auf Grund des Schocks kam es zu einer weiteren dramatischen Szene. Norris riss sich beim Abtransport kurzzeitig die Infusionsnadel aus dem Arm. Im Krankenhaus gaben die Ärzte Entwarnung: Keine Wirbelverletzung, aber zumindest zwei Wochen Pause für den Angreifer wegen der schweren Gehirnerschütterung.

Die zweite Heimniederlage des Abends kassierte der KAC mit dem 1:2 gegen die Vienna Capitals und bescherte damit seinem neuen Trainer Kevin Primeau keinen erfolgreichen Einstand. Den einzigen Heimsieg des Tages feierte Linz mit 4:2 über den VSV.

Ergebnisse der 19. Runde:
EHC Linz – EC VSV 4:2 (2:0,1:1,1:1)
KAC – Vienna Capitals 1:2 (0:0,0:0,1:2)
EC Graz 99ers – Red Bulls Salzburg: 2:3 (1:0,0:2,1:0/0:0/0:1) n.P.
spielfrei: HC Innsbruck

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