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Boni neuer ÖEHV-Teamchef

Jim Boni, Meistermacher der Vienna Capitals, ist der neue Teamchef der österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft. Der Italo-Kanadier wurde vorerst für eine Saison verpflichtet.

Boni soll die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft wieder nach oben bringen. Der Trainer der Vienna Capitals wurde am Montag als neuer Teamchef präsentiert und soll das Team bei der B-WM im April in Tallinn wieder in die A-Gruppe führen. Die ÖEHV-Auswahl war im Mai bei der Heim-WM in Wien und Innsbruck abgestiegen, worauf der Vertrag von Herbert Pöck als Teamchef nicht verlängert wurde. Der 42-jährige Italo-Kanadier, der in Doppel-Funktion Teamchef und Vereinstrainer arbeiten wird, hatte sich mit Verbandspräsident Dieter Kalt und Verbandskapitän Giuseppe Mion bereits in der Vorwoche auf einen Vertrag geeinigt, allerdings wurde wegen des Starts der Erste Bank Eishockey Liga am vergangenen Wochenende mit der Veröffentlichung gewartet. Boni unterschrieb für die laufende Saison 2005/06, sollte der sofortige Wiederaufstieg gelingen, hat er die Zusage, dass sich sein Vertrag verlängert.

“Ich bin sehr aufgeregt. Die Position des Teamtrainers ist eine neue, reizvolle Herausforderung für mich. Ich will keine großen Worte machen und die Resultate sprechen lassen. Ich bin stolz, dass ich dazu beitragen kann, dass Österreichs Eishockey auch international wieder erfolgreich wird – und sich den Respekt zurückholt, den es verdient”, erklärte der neue Teamchef, der den auch schon bei den Caps engagierten Mentaltrainer Chris Hamilton mitbringen wird. Der zweite Assistent wird jemand sein, der bereits in der heimischen Liga tätig ist. Über personelle Veränderungen im Kader wollte Boni noch nichts sagen, allerdings möchte er “frischen Wind in die Mannschaft bringen, neue Wege einschlagen, neue Gesichter werden zu sehen sein. Alles soll sich ein wenig verändern, Veränderung ist immer gut.”

Boni soll nun mit dem Team schaffen, was er schon im Verein erreicht hat: Die Mannschaft auf den Erfolgsweg führen. Der ehemalige Profi hat im Oktober 2003 die Vienna Capitals als Schlusslicht übernommen und innerhalb von eineinhalb Jahren zum Titel, den ersten eines Wiener Klubs seit 43 Jahren, geführt. Er wird in Doppelfunktion arbeiten und für die internationalen Länderspiel-Pausen von seinem Verein frei gestellt. “Das ist heuer kein Problem. Wir treffen uns eine Woche im November und eine im Februar, da pausiert die Liga ja. Und wenn die WM beginnt, ist die Liga schon vorbei”, erklärte Boni und bedankte sich noch bei Capitals-Präsident Hans Schmid und Vize Martin Platzer für deren Zustimmung zur Doppel-Funktion.

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