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Bodensee-Anrainer lehnen auf Konferenz "Fracking" einstimmig ab

Die Bodensee-Anrainer sprechen sich einstimmig gegen Fracking am Bodensee aus.
Die Bodensee-Anrainer sprechen sich einstimmig gegen Fracking am Bodensee aus. ©DAPD
Am Freitag tagten die Regierungschefs und Regierungsvertreter der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) im schweizerischen Walzenhausen. Dabei wurde einstimmig ein Beschluss gegen das umstrittene Fracking zur Erdgasförderung am Bodensee gefasst.
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Im höchsten Gremium der IBK habe sich laut einer Aussendung Landeshauptmann Markus Wallner entschieden gegen die mit unabwägbaren Risiken verbundene “Fracking”-Methode zur Erdgasförderung ausgesprochen. Der Schutz der Bevölkerung und des Trinkwassers stehe für ihn außer Diskussion. Auch die anderen Mitglieder der Konferenz haben mit der einstimmigen Entscheidung gegen die umstrittene Fördermethode eindeutig Stellung bezogen.

Gefahr für Trinkwasser

Unterstützt wird die Position von einem Gutachten des deutschen Umweltbundesamts (UBA), in dem eindringlich vor der Fracking-Technologie gewarnt wird und das dazu rät, die Methode in Trinkwasserschutzgebieten nicht zuzulassen. Es bestehe die Gefahr, dass durch die Abbaumethode das Trinkwasser mit Sand und Chemikalien verunreinigt wird.

Schon zuvor hat sich die Vorarlberger Landesregierung gegen die Pläne der britischen Firma ausgesprochen, ebenso die süddeutschen Energie- und Wasserversorger. Die Freiburger Bergbehörde hatte erst Anfang November dem britischen Energieunternehmen Probebohrungen in der Nähe zum Bodensee genehmigt. (VOL.AT)

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