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Bluttat in Lauterach: Obduktionsbericht liegt vor

©VMH/Klaus Hartinger
Lauterach - Ein 20-jährige Mann, der Sonntag früh bei einer Massenschlägerei in einem Biker-Club in Vorarlberg tödliche Verletzungen erlitt, ist durch einen Messerstich in den Oberkörper gestorben.

Das habe die am Dienstag durchgeführte Obduktion ergeben, so Staatsanwalt-Sprecher Heinz Rusch. Der gerichtliche Sachverständige untersuchte auch die drei Verletzten, der Tatverdacht gegen den 26-jährigen Hauptverdächtigen und einen 35-jährigen Tiroler habe sich dadurch erhärtet, sagte Rusch.

 

Gegen beide wurde Untersuchungshaft verhängt. Das Opfer erlitt laut der Obduktion bei der Massenschlägerei mehrere Stichwunden mit einem Küchenmesser. Die Ermittlungen zum Tathergang seien noch nicht abgeschlossen, hieß es.

Sonntag gegen 3.20 Uhr war es in dem Clubheim des Motorradclubs “Outsider” in Lauterach (Bezirk Bregenz) zu einer Schlägerei zwischen etwa 15 Bikern und fünf Skinheads gekommen. Dabei eskalierte eine zunächst verbale Auseinandersetzung, der 26-Jährige soll ein Küchenmesser ergriffen und auf einen 20-jährigen Skinhead eingestochen haben. Drei weitere Kontrahenten erlitten schwere Verletzungen. Der 26-Jährige gab am Montag bereits zu, zugestochen zu haben.

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