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Blumenegg-Großwalsertal kämpfen um Postamt

Die Bürgermeister Blumeneggs und aus dem Großen Walsertal wollen um „ihr“ Postamt kämpfen.
Die Bürgermeister Blumeneggs und aus dem Großen Walsertal wollen um „ihr“ Postamt kämpfen. ©Hronek
Am 10. April fällt die Entscheidung, ob das Postamt Thüringen geschlossen wird. (amp) Der Kampf um die Erhaltung des Postamtes Thüringen, dem einzigen im Walgau-Großwalsertal geht in die Endrunde. Am 10.
Postamt Schließung Thüringen

April fällt die Entscheidung, ob das Postamt Thüringen geschlossen wird.

(amp) Der Kampf um die Erhaltung des Postamtes Thüringen, dem einzigen im Walgau-Großwalsertal geht in die Endrunde. Am 10. April fällt die Entscheidung im Gemeindebund, der an die Post seine Empfehlung weiterleitet. Dass das Postamt samt BAWAG-Beratungsstelle wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen wird, wollen die Bürgermeister der Regionen Blumenegg und Großes Walsertal nicht widerspruchslos hinnehmen. „Bislang liegen uns seitens der Post keine konkreten Zahlen vor, die eine Schließung des Postamtes rechtfertigen“, ärgert sich Standortbürgermeister Harald Witwer, dass seitens der Post mit der Gemeinde kein Vieraugengespräch zustande kommt.

 20 Arbeitsplätze gefährdet

 Für den Bludescher Bürgermeister ist bei der Schließung es Postamtes in Thüringen die Auflassung der Postzustellbasis im Blumenegger Gewerbepark eine Frage der Zeit. Dabei geht es um 20 Arbeitsplätze. Und dann könnte das Worst Case Szenario eintreten, dass die Postzustellung in Blumenegg und im Großen Walsertal nur noch im Zweitagerhythmus erfolgt.

 Nachteil für Tourismusregion

„Sämtliche Geldgeschäfte mit der Post und BAWAG werden derzeit noch über das Postamt in Thüringen abgewickelt“, befürchtet der Raggaler Bürgermeister Hermann Manahl Nachteile für die Tourismusregion Großes Walsertal. „Ich frage mich, wo ich künftig einen RSB-Brief abholen darf“, ist für den Blonser Bürgermeister Stefan Bachmann die derzeitige Situation schon unbefriedigend. „Für die Gewerbetreibenden in der Region ist die Situation ohne Postamt unzumutbar. Ich finde, dass hier die Bundesregierung gefordert wäre, entsprechende Gegenmaßnahmen zu setzen“, sagt der St. Gerolder Bürgermeister und Hotelier Bruno Summer, „schließlich hat die Post einen öffentlichen Auftrag“.

 Nur Thüringen hat Parteistellung

Bis Ende März 2013 kann die Gemeinde Thüringen beim Österreichischen Gemeindebund eine schriftliche Stellungnahme einreichen. Obwohl nur Thüringen Parteistellung eingeräumt wird, wollen auch die Großwalsertaler ihrerseits eine Petition verfassen und an den Gemeindebund weiterleiten. Thematisieren will man die geplante Postamtsschließung auch in der Regio Im Walgau.

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