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Blum präsentiert Bilanz für 2018/19

Geschäftszahlen werden präsentiert
Geschäftszahlen werden präsentiert ©VOL.AT/Rauch
Die Vorarlberger Beschlägehersteller-Gruppe Julius Blum GmbH - Vorarlbergs größter Arbeitgeber - hat im Geschäftsjahr 2018/2019 (per 30. Juni 2019) ihren Umsatz um 48,7 Mio. Euro bzw. 2,6 Prozent auf 1,887 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,839 Mrd.) gesteigert. Zur Ertragssituation macht das Familienunternehmen traditionell keine Angaben. Am 1. Juli hat die dritte Generation das Ruder übernommen.
Blum präsentiert Bilanz
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Blum Bilanz 2017/18

Die Kennzahlen wurden am Donnerstag erstmals von den beiden Geschäftsführern Philipp Blum und seinem Cousin Martin Blum präsentiert. Der langjährige Geschäftsführer und Unternehmenssprecher Gerhard E. Blum, Philipps Vater, ist in die Blum Group Holding gewechselt. Dort werde er in wichtige strategische Entscheidungen eingebunden sein, sagte Philipp Blum. Das Unternehmen habe sich lange und intensiv auf den Wechsel an der Spitze vorbereitet. "Wir durften über Jahre in unsere Aufgabe hineinwachsen", erklärte Philipp Blum für sich und seinen Cousin. Der Geschäftsleitung gehören außerdem Gerhard Humpeler und Urs Bolter an.

In Bezug auf die Geschäftsentwicklung sagte Philipp Blum, dass "wir zufrieden sein dürfen". 97 Prozent des Umsatzes wurden im Ausland erwirtschaftet, davon wie im Vorjahr 48 Prozent in der EU sowie 15 Prozent in den USA. Insgesamt ist Blum in über 120 Ländern aktiv, es werden 31 Tochtergesellschaften bzw. Repräsentanzen betrieben.

Während die Märkte in Westeuropa eine deutliche Abkühlung gezeigt hätten, habe es in Osteuropa eine sehr positive Entwicklung gegeben. "Der große Wermutstropfen war die Türkei. Dort sind die Umsätze um ein Drittel eingebrochen", stellte Philipp Blum fest. Ebenfalls erfreulich entwickelt hätten sich die Märkte in Nordamerika und in Asien. Weil in China - dort ist Blum seit 2002 vertreten - eine sehr große Dynamik vorherrsche, habe man sich entschlossen, dort einen eigenen Produktionsstandort aufzubauen, so Philipp Blum. Geschaffen werden sollen eine lokale Montage und ein automatisches Hochregallager. Es sei dazu vor kurzem ein 60.000 Quadratmeter großes Grundstück gekauft worden. Einzelheiten zu den in China geplanten Aktivitäten - etwa die Zahl der Mitarbeiter - stehen laut Philipp Blum aber noch nicht fest. Bisher verfügt das Unternehmen außer in Vorarlberg mit acht Werken auch in den USA, Brasilien und Polen über Produktionsstandorte.

268 neue Mitarbeiter

Die Blum-Gruppe investierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 242 Mio. Euro (Vorjahr: 216 Mio.), davon 211 Mio. Euro in Vorarlberg. Der Mitarbeiterstand der Gruppe stieg im Geschäftsjahr 2018/19 um 372 auf 7.983 Personen an. In Vorarlberg, wo 6.037 Personen beim Unternehmen beschäftigt sind, kamen 268 neue Mitarbeiter hinzu.

Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft sei mit einigen Unsicherheiten behaftet, sprach der Geschäftsführer den nicht geregelten Brexit oder den immer wieder aufkeimenden Handelskonflikt zwischen den USA und China an. "Global gibt es einige Zeichen, welche auf ein Abflachen der Wachstumsdynamik der letzten Jahre hindeuten", so Philipp Blum. Man gehe das neue Wirtschaftsjahr trotzdem "vorsichtig optimistisch" an und setze auf Innovationen - wie etwa das im Mai präsentierte Boxsystem oder eine Lösung für sprachgesteuertes Öffnen und Schließen von Möbeln - den Ausbau der Märkte und enge Kundenbeziehungen.

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