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Black Friday in Vorarlberg: Was der Ländle-Handel vom US-Aktionstag hält

Was hinter dem Phänomen des Beratungsklaus steckt.
Was hinter dem Phänomen des Beratungsklaus steckt. ©VOL.AT/AP
Der Black Friday verspricht vorweihnachtliches Shopping zu Schnäppchenpreisen. Spartengeschäftsführer Michael Tagwerker erklärt, warum der Vorarlberger Handel den Shoppingtag kritisch sieht.
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Am Freitag ist Black Friday. Der Aktionstag kommt aus den USA, dort steht er für den Freitag nach Thanksgiving und den Auftakt des Weihnachtsgeschäfts. 24 Stunden lang gibt es einmalige Rabatte und Sonderangebote, Geschäfte in Amerika werden regelrecht von Schnäppchenjägern überrannt. US-Händler verzeichnen an diesem Tag die höchsten Umsätze des Jahres. Auch ansonsten umsatzschwache Unternehmen bekommen an diesem Tag die Chance, "schwarze" Zahlen zu schreiben, daher auch der Name "Black Friday". Inzwischen ist das Event auch in Europa angelangt. Die Aktion beschränkt sich heute nicht mehr allein auf den Freitag, es wird auf ein Black Weekend oder gar eine Black Week ausgeweitet.

Auch in Vorarlberg gibt es zahlreiche Aktionen. Quelle: VOL.AT/Mayer

Einer von vielen Schnäppchentagen

Auch in Vorarlberg gibt es Tiefpreis-Aktionen in zahlreichen Geschäften, der Black Friday hat auch ein Stück weit an Bedeutung gewonnen. "Ich würde allerdings nicht übermäßig sagen", informiert Michael Tagwerker, Spartengeschäftsführer für Handel der Wirtschaftskammer. "Natürlich gibt es Geschäfte, die sich da anschließen", so Tagwerker. Der Handel habe allerdings keine so große Freude an dem Schnäppchentag, da es immer mehr solcher Tage gebe. Das zehre auf Dauer an den Margen und Gewinnen der Unternehmen. Tagwerker sieht den "schwarzen Freitag" als solchen daher eher kritisch.

Verschleudern von Billigprodukten?

"Natürlich steigern solche Tage die Umsätze, aber am Ende des Tages ist entscheidend, dass auch ein Gewinn übrig bleibt", gibt Tagwerker zu verstehen. Unternehmen, die sich schon das ganze Jahr über schwer täten, würden zwar die Umsätze steigern, letztlich bleibe allerdings nichts in der Kasse zurück - außer man biete an solchen Tagen vermehrt günstige Produkte an, die aber weniger qualitativ hochwertig seien. Das "Verschleudern von Billigprodukten" - wie er es nennt - führe allerdings dazu, dass der Konsument nicht das bekomme, was er wolle: "Nämlich ein hochwertiges Produkt zu einem günstigen Preis", erklärt WKV-Spartengeschäftsführer Michael Tagwerker abschließend.
Aus diesem Grund: Am besten in Vorarlberg einkaufen - und das nicht nur am Black Friday. Wer in Vorarlberg einkauft, sorgt dafür, dass die Wertschöpfung bei den Vorarlberger Händlern bleibt und somit auch Arbeitsplätze nachhaltig gesichert bleiben.

(Red.)

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