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Biomasse Fernwärme Sulzberg, Generalversammlung

©Ludwig Fink
Sulzberg. Von einer einzigartigen Erfolgsgeschichte konnte die Biomasse Fernwärme Sulzberg bei der 7. Generalversammlung am Freitag den 21.11.2008 berichten.Über 40 Mitglieder waren in den Gasthof Alpenblick der Einladung der Genossenschaft gefolgt.

Berichtet wurde über die Erweiterung der Genossenschaft von bisher 58 auf 75 Mitglieder und von 82 Objekten, die Wärme von der Genossenschaft beziehen.
Über 4200 Schüttraummeter Hackgut ersetzten im vergangen Jahr ca. 340.000l Öl, das zu 100%  aus Sulzberger Wäldern gewonnen wurde. Die Wertschöpfung bleibt bei uns im Dorf, wir sichern Arbeitsplätze und sind unabhängig, so der Obmann der Biomasse Fernwärme Sulzberg, Konrad Blank.
Ein positives Betriebsergebnis galt es ebenso wie sämtliche Tätigkeitsberichte  der Versammlung nahe zu bringen.
Der Großteil der Besucher waren Hackgutlieferanten, nur wenige Wärmeabnehmer waren der Einladung gefolgt, sie stelltem dem Heizwerk ein überaus positives Zeugnis aus.
Komfort, Versorgungssicherheit und vor allem CO2 neutral zu heizen sind für sie die wichtigsten Gründe am Genossenschaftsprojekt teilzuhaben.
Das Hackgut wird bei uns nicht hunderte Kilometer weit her transportiert sondern kommt aus den Wäldern der Umgebung, so Heizwart Christoph Kirmair.
Mit einer Trassenlänge von nunmehr fast 5km  wird fast der gesamte dichtbesiedelte Bereich von Sulzberg mit Wärme aus Biomasse versorgt.

Insgesamt konnte die Zahl der Wärmeabnehmer von Anfangs gut 40 jetzt innerhalb von nur 6 Jahren auf mehr als das doppelte erhöht werden. Die Genossenschaftsverantwortlichen gaben im Anschluss an die Versammlung eine Jause an die Teilnehmer aus.
Der Geschäftsführer Leonhard Baldauf freut sich bereits über die kommenden „kalten“ Monate und würde sehr gerne viel Wärme verkaufen, gewonnen aus dem heimischen und nachwachsenden Rohstoff Holz,  den es am Sulzberg fast unerschöpflich zu geben scheint. Seit der Inbetriebnahme im Herbst 2002 wurden gesamt ca. 1,8Mio Liter Öl durch den heimischen Rohstoff Holz ersetzt.

Ludwig Fink

 

 

 

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