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Bioenergie schneller in schwarzen Zahlen

Ende 2012 werden 154 Anschlüsse fertiggestellt sein.
Ende 2012 werden 154 Anschlüsse fertiggestellt sein. ©Grabherr
Nach dem ersten durchgängigen Betriebsjahr der Bioenergie-Kleinwalsertal konnte die Vorstandschaft der Genossenschaft um Obmann Bernhard Hatzer und seinen Vize Jörg Bantel anlässlich der Generalversammlung viel Positives berichten.

Weniger Baumaßnahmen, keine Probleme mit der Wärmeversorgung in den besonders kalten Monaten Jänner und Februar dieses Jahres, sowie „kaum Mängel“ im vergangenen Betriebsjahr. Der Netzausbau geht zügig voran. So sind nun große Teile von Hirschegg und kernnahe Bereiche von Riezlern an das Nahwärmenetz angeschlossen. Aktuell zählt die Bioenergie Genossenschaft 144 Mitglieder. 154 Wärmeanschlüsse wird es mit Ende des Jahres im Tal geben. Ursprünglich wurden fünf Jahre für einen wirtschaftlichen Betrieb der Gesamtanlage veranschlagt. Die jüngsten Zahlen zum Wärmeverkauf und den Anschlussleistungen der einzelnen Objekte zeigen, dass die Vorgabe bereits im vierten Betriebsjahr erfüllt werden könnten. Knapp mehr als 16.500 Megawattstunden werden mit Blick auf die laufenden Verträge an die Anschlussnehmer verkauft. Rund 25.000 MWh könnte die Anlage leisten. Das zeige, so Obmann Hatzer, dass noch genügend Spielraum nach oben vorhanden sei.

Im heurigen Geschäftsjahr werde die Bioenergie Kleinwalsertal rund 30.000 Schüttraummeter Hackschnitzel zur Wärmeerzeugung benötigen, berichtete der stellvertretende Genossenschaftsvorsitzende Jörg Bantel. Etwa ein Drittel davon hofft man mit Brennmaterial aus dem Kleinwalsertal bedienen zu können, zwei Drittel stammen aus dem benachbarten Allgäu. Bislang wurden von der heimischen Waldbesitzervereinigung 7.000 Schüttraummeter geliefert. Die Anschlussgebühren für Neuanschlüsse werden teurer. Aufgrund des gestiegenen Baukostenindexes ab dem 1. Jänner 2013 um 5,26 Prozent. Der Wärmepreis wird ebenfalls nach oben korrigiert. Plus 3,11 Prozent der Arbeitspreis, plus 3,08 Prozent der Grundpreis und der Messpreis steigt um 6 Euro. Damit liege man jedoch deutlich unter den Preissteigerungen beim Heizöl, so die Vorstandschaft.

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