Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

„Bin nur noch mit einer Braut verheiratet“

Thomas Krobath über Schließungsgerüchte und Zukunftspläne
Thomas Krobath über Schließungsgerüchte und Zukunftspläne ©MiK
Röthis - Thomas Krobath, Geschäftsführer des K-Shake, räumt mit Gerüchten auf und kündigt an: „Die Party geht weiter!“

Vor einigen Monaten rankten sich Gerüchte um den Club in Röthis, dass vielleicht bald eine Schließung anstehe. Thomas Krobath war in Verhandlungen mit einem möglichen neuen Partner. „Ich hatte einen Interessenten, der zwei Räume vom K-Shake mieten wollte. Wenn man mit Sponsoring-Partnern verhandelt, weiß es schnell mal eine Hand voll Leute – und wenig später das ganze Ländle. Schlussendlich hat sich dann der mögliche Partner anders entschieden, was zu akzeptieren war“, erklärt der Clubbetreiber und räumt ein: „Mein Fehler war, dass ich mir zu sicher war, dass er es auch wirklich machen will. In den monatelangen Verhandlungen sind extrem viele Stunden für nichts drauf gegangen. Naja, man lernt nie aus.“

Neun Jahre Sonnenaufgang

Das Afterhour-Konzept „Sunrise Sessions“ hat sich in den vergangenen Jahren in Vorarlberg zu einer festen Größe etabliert. Thomas Krobath erinnert sich, wie die erfolgreichen Events im K-Shake Röthis entstanden sind: „Das K-Shake hatte in den ersten Jahren immer nur bis 4 Uhr geöffnet. Mein damaliger Betriebsleiter Andi kam 2008 mit dem Vorschlag einer Afterhour zu mir. Die ersten Monaten waren so mies, dass ich das Projekt fast wieder eingestampft hätte“, erzählt Krobath. „Mit der Zeit haben wir dann aber den richtigen Musikstil gefunden und so hat sich bald herumgesprochen, dass es mitten im Rheintal eine ziemlich coole Afterhour gibt. Beim Musikstil haben die Sunrise DJs einen recht engen Spielraum, mir ist das enorm wichtig. Es darf nicht zu hart sein, aber auch nicht zu kommerziell. Es hat schon Momente gegeben, in denen ich panikartig zum DJ hoch gesprungen bin, weil dieser in komische Musikgenres abgedriftet ist. Es muss eine gute Mischung aus House, Progressive House und Techhouse sein – tanzbar für Damen und Herren.“

Neue Ansprüche

Erfolgreich einen Club zu betreiben, sei heute nicht mehr so einfach wie früher, erklärt Krobath im Gespräch mit WANN & WO. „Die Gäste, die am Wochenende feiern, sind sehr anspruchsvoll geworden. Früher hat man eine Disco aufgemacht, Musik gespielt und Getränke verkauft. Heute werde ich wöchentlich gefragt, welcher Event im K-Shake stattfindet. Die Jugendlichen hätten am liebsten jedes Wochenende an einem anderen Ort einen Event mit zehn verschiedenen Musikrichtungen. Im K-Shake sorgen Konzepte wie ,Ruhestörung‘, ,Beat it up‘, ,Hardboxx‘, ,Co:Mode‘ und viele andere für entsprechende Abwechslung.“ Dennoch werde im K-Shake ständig daran gearbeitet, noch mehr Vielfalt in den Club zu bringen: „Ich habe gerade diese Woche Verträge mit vier verschiedenen Veranstaltern unterschrieben, die Abwechslung ins K-Shake bringen werden. Die Party geht also weiter, am Freitag immer für Jugendliche ab 16 Jahren und am Samstag bleibt es jetzt mal für Gäste ab 18 Jahren. Dennoch habe ich immer wieder interessante Gespräche mit potenziellen Partnern. Kann also auch gut sein, dass das K-Shake irgendwann mal schließt und was Neues kommt.“

„Bludenz ist anders“

Clubs wie das K-Shake haben aber kein universelles Erfolgskonzept, das auch überall anwendbar ist. Das hat der Lokalbetreiber unlängst mit einer Location in Bludenz erfahren müssen: „Bludenz hat das Problem, dass im Vergleich zum Rheintal inklusive der Schweiz einfach viel weniger Leute dort wohnen. Finanziell überleben kann in Bludenz/Bürs allerhöchstens ein Club. Zudem gibt es das Sommerproblem im Oberland. Während das K-Shake im Sommer die letzten Jahre immer ganz gut lief, sind die jungen Leute in den Monaten Juni bis September praktisch verschwunden. Ein weiterer Grund war die schwierige Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister in Bludenz, welche mir eigentlich den letzten Nerv geraubt hat. In Röthis klappt das mit Gemeinde und Polizei hervorragend, Bludenz ist da leider anders.

Krobath ist „monogam“

„Vor fünf Jahren hatte ich mit dem K-Shake, dem Eventhaus in Altach, dem Rush in Bürs und dem Einhorn in Bludenz insgesamt vier Clubs. Das Nachtleben hat durchaus schöne Seiten, ist aber auch mit extrem viel Ärger verbunden. Mir wurden in der Vergangenheit schon mehrere Club-Projekte im Land angeboten und ich habe überall abgesagt. Ich bin extrem froh, dass ich nur noch mit einer Braut, dem K-Shake, verheiratet bin.“ Und mit eben dieser feiern Thomas, sein Team und natürlich hunderte Nachtschwärmer am kommenden Samstag neun Jahre „Sunrise Sessions“ im K-Shake in Röthis!

>>Hier die ganze WANN & WO-Ausgabe online lesen<<

„Geburtstag mit DJ Niels van Gogh am Samstag“

Thomas Krobath: „Wir feiern am 2. September den neunten Geburtstag der ,Sunrise Sessions‘. Dafür war mir wichtig, einen interessanten DJ nach Vorarlberg zu holen. Mit Niels van Gogh habe ich einen, der auch eigene Songs produziert, gute Referenzen wie Tomorrowland oder Nature One hat und noch nie in Vorarlberg war. Am kommenden Samstag werden auf den zwei Floors fünf EDM-und fünf Drum&Bass-DJs am Start sein.“

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Röthis
  • „Bin nur noch mit einer Braut verheiratet“
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen