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Bienen genießen den Frühling

Auch die Lustenauer Imker starten in die neue Saison
Auch die Lustenauer Imker starten in die neue Saison ©Michael Mäser
Für die Imker des Bienenzuchtverein Lustenau beginnt nun mit den warmen frühlingshaften Temperaturen wieder die Arbeit.
Lustenauer Imker starten in die neue Saison

Lustenau. (mima) In der kalten Jahreszeit halten die Bienen ihre Winterruhe und sitzen kugelförmig eng aneinandergerückt in ihrem Stock. Jede unnötige Bewegung wird vermieden und damit wird auch bei frostigen Außentemperaturen im Bienenvolk immer noch eine angenehme Temperatur erreicht. Seit einigen Wochen, nachdem die Temperaturen wieder wärmer wurden, herrscht aber wieder Leben in den Bienenstöcken.

Palmkätzchen wichtige Nahrungsquelle

Rund 50 Imker zählt der Bienenzuchtverein Lustenau im ganzen Gemeindegebiet und für diese begann nach der Winterruhe auch wieder die Arbeit mit ihren Bienenvölkern. Die Bienen sammeln dabei bereits wieder Nektar und Pollen, was auch ein Zeichen dafür ist, dass sich schon Brut im Stock befindet. „Der Pollen ist die Nahrung der Larven, ohne ihn verhungert der Nachwuchs im Stock.“ eklärt dazu Roland Heinzle. Der Obmann des Bienenzuchtverein Lustenau, Stefan Vogel fügt hinzu dass gerade im Frühjahr die Nahrungsquellen der Bienen eingeschränkt sind: „Deshalb ist es besonders wichtig, dass man die Futterpflanzen nur mit Maß und Ziel pflückt oder abschneidet. Als Bienenweiden gelten im Frühjahr vor allem die Palmkätzchen (Weidenkätzchen) aber auch die Haselnusssträucher“ so Vogel.

Blütenvielfalt im eigenen Garten

„Ein Bienenvolk besteht jetzt im Frühjahr aus an die 6 bis 10.000 Bienen, im Hochsommer kann diese Zahl auf rund 40 bis 60.000 Insekten seigen“ erklärt Roland Heinzle, der derzeit sechs Bienenvölker in seinem Garten betreibt. „Im Dorf ist es momentan besser wie im Ried, da die Vegetation etwas weiter voran ist“, sieht Vereinsobmann Stefan Vogel den Vorteil die Bienen im eigenen Garten zu züchten. Im Lustenauer Ried finden die Bienen dabei kaum Nahrung, da meist keine Pflanzen und Blüten vorhanden sind. „Daher appellieren wir an die Bevölkerung im gesamten Gemeindegebiet ihre Gärten mit einer gemischten Blütenvielfalt zu bepflanzen“, so Stefan Vogel. Denn ohne Bienen wird auch der Mensch nicht länger existieren können.

Bienenfest am Pfingstmontag im Ried

Nachdem es in Lustenau im vergangenen Jahr kaum Honig gab, hoffen die Imker in diesem Jahr auf mehr Erfolg. Dazu arbeiten die Vereinsmitglieder auch eng zusammen und treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch: „Jeden zweiten Montag im Monat treffen wir uns zu einem gemütlichen Hock und Erfahrungsaustausch in unserem Vereinslokal in der Amann Fitz Straße. Dazu veranstalten wir jedes zweite Jahr im Ried ein großes Bienenfest für die Mitglieder, aber auch die interessierte Bevölkerung“, lädt der Vereinsobmann zum heurigen Bienenfest am Pfingstmontag ein. „Wir freuen uns auch sehr, wenn junge Menschen Interesse an der Imkerei zeigen und wir sind dabei sehr gerne behilflich,” so Vogel abschließend. 

 

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