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Bibliothekenpreis an Walserbibliotheken

Helmut Burtscher und Klaudia Büchel freuen sich gemeinsam über den 2. Preis
Helmut Burtscher und Klaudia Büchel freuen sich gemeinsam über den 2. Preis ©ZER
Groß ist die Freude bei den Walserbibliotheken über den 2. Preis, den der Büchereiverband Österreichs verliehen hat. Unter 60 Einreichungen wurde das Projekt „Die Walserbibliotheken beleuchten die Bestattungsformen“ ausgewählt und ausgezeichnet.

Seit Jahre sind die Büchereien Großes Walsertal mit dem Bestattungsinstitut Stuchly und dessen Geschäftsführer Helmut Burtscher im Rahmen einer Kooperation verbunden. Der innovative Geschäftsführer Burtscher hat bereits drei Projekte durchgeführt. Das Projekt „Kinder bemalen Särge“ wurde jetzt österreichweit ausgezeichnet. Die Begründung der Jury lautet: „ Die Walserbibliotheken zeigen in einer Kooperation mit einem Bestattungsunternehmen vorbildlich, dass man auch so schwierige und sensible Themen, wie Sterben und Tod kindgerecht vermitteln kann“. Die Büchereileiterin Klaudia Büchel aus Raggal, hat dieses Projekt eingereicht und durfte den Büchereipreis in Graz gemeinsam mit Maria Ganahl entgegennehmen.

Wollte etwas mit Kindern machen

Die revolutionäre Idee, Kinder Särge bemalen zu lassen, fand vorerst nicht nur Zustimmung, erzählt der Bestatter und Geschäftsführer Burtscher. Vorerst galt es die Kinder, und die Eltern von diesem Vorhaben zu überzeugen. Überaschenderweise standen Eltern und Kinder diesem Plan aufgeschlossen gegenüber. „Sicher gab es Fragen, nach dem Warum und Wieso seitens der Interessierten“, meinen die Büchereileiterin Klaudia Büchel und der Geschäftsführer.

Neue Wege gehen

will Burtscher auch weiterhin. Für ihn steht jedoch die Pietät im Vordergrund. Im Herbst ist bereits ein neues Projekt mit Kindern und dem Liedermacher Konrad Bönig geplant. Er hofft weiterhin auf die Zustimmung der Eltern und Kinder und möchte so das „Sterben den Leuten näher bringen“. „Der Preis beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und Neuerungen angenommen werden“, sind Bestatter und Bibliothekarin überzeugt.

 

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