Bezau: Hauptproblem sind Betriebe

Von außen zeigt sich Bezau wieder von seiner idyllischen Seite. Die Geschäfte sind wieder geöffnet, der Alltag ist eingekehrt. Doch der Schein trügt. "Das Hauptproblem sind die stark betroffenen Betriebe", weiß Bgm. Fröwis.

Zwar werden 50 Prozent der Schadenssumme rückerstattet, doch auch die verbleibenden 50 Prozent müssen finanziert werden. Außerdem laufen die regulären Betriebsausgaben wie beispielsweise die Löhne weiter. Beim Hotel Post, mit 55 Arbeitnehmern einer der größeren Bezauer Arbeitgeber, prüft man derzeit, was alles investiert werden muss.

Im Gewerbepark will man nächste Woche wenigstens den Baustoffhandel wieder eröffnen. Bis der Baumarkt so weit ist, wird es noch länger dauern. Derzeit sind rund 30 Frauen damit beschäftigt, die Kleinteile wie Nägel, Schrauben oder Dübel vom Schlamm zu säubern. In der Raiffeisenbank sind nach wie vor freiwillige Helfer im Einsatz. Sowohl der Keller als auch das Erdgeschoss sind zerstört. Die Bankgeschäfte werden derzeit in einem Zelt getätigt. Von den 50 Bezauer Landwirten sind fast alle betroffen. Vor allem aber die, die Weiden in den Bereichen Rimsgrund und Marktobel haben. Ein Erdrutsch hat die landwirtschaftlichen Flächen in eine Geröllhalde verwandelt. Über 1000 freiwillige Helfer waren seit dem Hochwasser in Bezau im Einsatz. „Wir sind sehr dankbar, dass so viel Hilfe kam“, so der Bürgermeister.

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