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Bewegung beim Projekt St.Josef

©Christof Egle
Geplante Sanierung soll so rasch wie möglich umgesetzt werden
Pfarrversammlung Rankweil

Rankweil. In diesem Jahr feiert die Rankweiler Pfarrkirche St.Josef ihren 50. Jahrestag, gerade kürzlich wurden die Feierlichkeiten mit einem großen Pfarrfest abgeschlossen. Nun soll auch die Kirche selbst bald wieder im neuen Glanz erstrahlen und zeitgemäß adaptiert werden. Konkret geht es um eine thermische Sanierung, sowie eine Verbesserung der Veranstaltungsinfrastruktur im Josefisaal, miteinbezogen werden soll auch das benachbarte Pfarrhaus. Der ursprüngliche Start verbunden mit der Idee einer Renovierung geht auf das Jahr 2008 zurück. Nach einer längeren Nachdenkphase und diversen Bedarfserhebungen, veranstaltete man 2016 einen Architektenwettbewerb, aus dem das Projekt von Architekt Matthias Hein als Sieger hervorging. Dieses stieß dann aber der Diözese nicht auf sonderliche Gegenliebe und die spielte den Ball zurück an die Pfarrgemeinde. Anfang des Jahres wurde daraufhin eine Arbeitsgruppe gebildet, bestehend aus den beiden Seelsorgern Wilfried Blum und Walter Juen, Pastoralassistent Thomas Gassner, sowie Vertretern des Pfarrkirchenrats und der Ehrenamtlichen. Begleitet wird der gesamte Prozess von Unternehmensberater Anselm Hartmann, selbst aktives Mitglied der Rankler Pfarre.

Hartmann war es dann auch der im Rahmen einer Pfarrversammlung im Josefisaal über den aktuellen Stand der Dinge aufklärte. Nach zahlreichen Analysen in mehreren Sitzungen wurden nun mehrere Bauszenarien erstellt, welche das Siegerprojekt von 2016 ebenso beinhalten, wie eine komplette Verlegung des Josefisaals in die Südtirolerstraße bzw. in den Ortskern oder eine „Sparvariante“ mit reiner Sanierung der bestehenden Gebäude. Noch nicht definitiv geklärt ist eine nötige Finanzierung, nach Gesprächen mit der Finanzkammer der Diözese konnte man aber insofern positives berichten, dort hieß es nämlich salopp: „Wo ein Wille, da auch ein Weg“.

Die verschiedenen Szenarien wurden von den zahlreich anwesenden Mitgliedern der Pfarrgemeinde diskutiert und am Ende deren Ideen und Gedanken zusammengefasst. Klar Tendenz dabei: Die Menschen wünschen sich die Umsetzung des 2016 geplanten Projekts von Architekt Hein. Dieses wäre zwar mit Schätzungen zwischen 2,5 und 3 Millionen Euro das teuerste, dafür aber nachhaltig über Generationen. Die Arbeitsgruppe wird daher erneut tagen und dann die Wünsche der Rankweiler an die Diözese herantragen. CEG

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