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Bewegte 65 Jahre voller guter Taten

Ein spannender Abend im Club
Ein spannender Abend im Club ©Christof Egle
Pfadi Rankweil feiern Jubiläum mit Geschichten, die in keiner Festschrift stehen.
65 Jahre Pfadi Rankweil im Club mit Peter Mück

Rankweil. Die Rankweiler Pfadfinder sind die größte Gruppe des Landes und können auf eine mehr als bewegte Geschichte zurückblicken. Peter Mück – oberster Pfadfinder des Landes – war fast 40 Jahre als Gruppenleiter für die Geschicke seiner Rankler Pfadi verantwortlich. Er kennt den Verein in- und auswendig. Zum Vereinsjubiläum verzichtete man auf ein großes Fest, lud stattdessen in den „Club“ zu einem Abend, an dem Mück die eine oder andere Anekdote aus der Vergangenheit erzählte. Ganz am Anfang stand eine harte, erste Phase von 1946 bis 1953, die zwar vom großen Engagement der wenigen Mitglieder, aber auch von großen Schwierigkeiten geprägt war und an deren Ende auch das Aus der Gruppe stand.

1960 wurde die Gruppe auf Initiative von Hans Günther Himmer neu gegründet und besteht bis heute. Auch damals wurden die Pfadi in der Öffentlichkeit oftmals angefeindet, was als Gegenreaktion zu einem enormen Zusammenhalt zwischen den Mitgliedern führte. Das erste Heim im alten Musighüsle hatte weder Wasser, Strom noch sanitäre Einrichtungen, man wechselte in Privatkeller und behelfsmäßig in das Alte Kino. Erst 1972, nach fünfjähriger Bauzeit und mit unzähligen ehrenamtlich erbrachten Stunden, kehrte mit der Eröffnung des Pfadiheims am heutigen Standort so etwas wie Normalität ein. Aufgrund der immer steigenden Mitgliederzahlen – 1976 wurden auch erstmals Mädchen aufgenommen – wurden in den weiteren Jahrzehnten (1998 und 2011) zwei weitere Gebäude errichtet. Ermöglicht wurde das durch Glück, Zufall, aber auch durch ein enormes Verhandlungsgeschick der Verantwortlichen. Viele Konstanten, wie Mück selbst, prägen die Geschichte, wie jene der Vereinszeitung der „Mampfla“, die seit Jahren betriebene Altpapiersammlung zwecks Vereinsfinanzierung, aber auch immer wieder beeindruckende karitative Veranstaltungen, wie etwa der Spendenlauf diesen Sommer, bei dem 22.000 Euro für ein Kinderdorf für Tansania gesammelt wurden. 2012 legte Mück die Gruppenleitung in jüngere Hände, steht aber seiner Gruppe immer noch mit Rat und Tat zur Seite.

Falls der eine oder andere Leser jetzt nun die eingangs erwähnten Anekdoten vermisst hat, da diese nicht als Inhalt für eine Festschrift geeignet sind, gilt gleiches für die Zeitung – die oft humorvollen, aber tragischen Geschichten bleiben somit das Geheimnis der Mitglieder, die mit dabei waren. CEG

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