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Bewegende Auswanderungsgeschichten

Eva-Maria Hochhauser-Gams (r.) mit Liedermacher Yehia Issa und Fram Al Habib.
Eva-Maria Hochhauser-Gams (r.) mit Liedermacher Yehia Issa und Fram Al Habib. ©Emir T. Uysal
Ein Abend mit Geschichte zwischen Mut und Verzweiflung im bugo.
Bewegende Geschichten im bugo

GÖFIS Begleitend zur Ausstellung „Wo.anders.hin“, die Auswanderungsgeschichten aus dem Walgau in der Zeit von 1700 bis 1914 vermittelt, fand in der bugo Bücherei Göfis ein Gesprächscafé statt, das von Eva-Maria Hochhauser-Gams, Leiterin der regionalen Koordinationsstelle für Integration in der Region Walgau, moderiert wurde.

Der Liedermacher Yehia Issa, vor fünf Jahren aus Syrien geflüchtet und nun in Göfis mit seiner Familie wohnhaft, begleitete den Abend musikalisch und erzählte von seiner Flucht aus dem syrischen Damaskus. In Istanbul entschied er sich nach Österreich auszuwandern. Er kannte Wien als Musikstadt aus einem Film und dachte, dass dies ein guter Ort für einen Musiker sei. Seine Heimatstadt Damaskus hat er aufgrund von Diskriminierung verlassen, die er als Liedermacher und Musiker erfahren hatte.

Aufbau einer Existenz
Fram Al Habib erzählt ebenso seine Geschichte von der Flucht vor fünf Jahren und dem Verlust seiner Heimat. Seine Ausbildung als Physiotherapeut wurde in Österreich nicht anerkannt. Verschiedene Jobs, unter anderen als Saisonier im Gastgewerbe halfen ihm, den Lebensunterhalt zu finanzieren. Fram Al Habib lernte in den vergangenen Jahren sehr gut Deutsch, absolvierte eine Ausbildung als Heilmasseur in Österreich und betreibt in Bludenz nun eine selbstständige Massagepraxis. Er schätzt in Österreich das Sozialsystem und die Freundlichkeit der Leute. Allerdings sei der Aufbau einer eigenen Existenz sehr schwierig und kostenintensiv. Er ist aber sehr zuversichtlich und freut sich über die sehr guten schulischen Erfolge seiner beiden Kinder.

In der Diskussion wurden weitere Auswanderungsgeschichten erzählt und Hintergründe diskutiert. Bürgermeister Thomas Lampert und die Obfrau des Sozialausschusses, Margareta Terzer, bedankten sich bei den Gästen und beim interessierten Publikum. Weiters freuten sie sich über die vielen positiven Beispiele von gelebter Integration, dem besonderen Engagement der Menschen hier und den vielen Aktionen dazu im Dorf. ETU

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