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Betreuung und Pflege zu Hause

In der Betreuung und Pflege unserer Senioren bemüht sich die Vorarlberger Landesregierung sehr, die Betroffenen und die pflegenden Angehörigen zu unterstützen und zu entlasten.

Im Einzelnen sind dies die ambulanten Dienste wie Krankenpflegeverein und Mobiler Hilfsdienst (im Leiblachtal ABD), der seit Herbst installierte Betreuungspool, die Urlaubsbetreuung in Pflegeheimen und Urlaub für pflegende Angehörige. Ein neues und wesentliches Entlastungsangebot speziell für betreuungsintensive Fälle bildet die
24-Stunden-Betreuung,
die nun gesetzlich geregelt wurde, nachdem schon mit 1. Juli 2007 das Hausbetreuungsgesetz in Kraft getreten ist. Es gibt drei Varianten:
• Selbständigen-Modell:
Der (Die)Betreuungsbedürftige oder die Familie schließt einen Vertrag mit einem Betreuer (auch ausländische Hilfen), der einen Gewerbeschein beantragen muss, ab.
Dieses Modell soll überwiegend die bisherigen Betreuerinnen aus der Slowakei und Polen erfassen.
• Unselbständigen-Modell:
Eine Betreuungsperson wird angestellt. Da nach dem Arbeitsrecht die Betreuungsperson Anspruch auf Urlaub und weitere soziale Leistungen hat, ist das Modell „kostenintensiv“.
• Träger-Modell:
Öffentliche Angebote wie der Pflegepool werden in Anspruch genommen. Im Pflegepool sind Betreuer ähnlich wie im Selbständigen-Modell beschäftigt.
Als Richtwert gelten 70 Euro für 12 Stunden.

Für Betreuer und Hilfen gilt die Unterscheidung zwischen Betreuung und Pflege, für Familienangehörige jedoch nicht!
Betreuung
umfasst viele Hilfestellungen und Unterstützung im Haushalt und bei der Lebensführung: Kochen, Reinigen, Einkaufen, Unterhalten und verschiedenes Anderes, und erfordert keine diplomierte Ausbildung, mitunter jedoch eine Einschulung.
Pflege und medizinische Betreuung
ist den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt vorbehalten.

Voraussetzung zur Förderung der 24-Stunden-Betreuung ist in der Regel der Anspruch auf Pflegegeld zumindest in der Stufe 3, verbunden mit einem fachärztlichen Gutachten.
Der örtliche Krankenpflegeverein und der Mobile Hilfsdienst (ABD-Leiblachtal) beraten nach Bedarf und helfen den Betreuungs- und Pflegebedarf zu organisieren.

Der Zuschuss der Förderung beträgt monatlich 500 Euro,
wobei der Bund 225 Euro und das Land Vorarlberg 275 Euro beisteuern.
Das Einkommen der pflegebedürftigen Person darf 2.500 Euro monatlich nicht übersteigen.
Vermögen über 7.000 Euro ist anzugeben, hindert jedoch nicht die Gewährung eines Zuschusses.

Ausführliche Informationen und Hilfestellung bieten unter anderem:
– das Amt der Vbg. Landesregierung (05574/511-241 29)
– Sozialsprengel Leiblachtal (05573/855 50)
– Mobile Hilfsdienste (ABD-Leiblachtal) (05574/548 72)
– Krankenpflegeverein Hohenweiler-Möggers-Eichenberg (05573/846 51 oder 0664/646 42 44)

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