Besucherrekord bei AniWest 2018 - Video

Jana und Sophia waren heuer erstmals als Austeller dabei.
Jana und Sophia waren heuer erstmals als Austeller dabei. ©Emir T. Uysal
Bregenz. Westösterreichs größte Anime- und Mangaconvention war Treffpunkt für Japan- und Gamingfans.
Alle Fotos zur AniWest (2018)

Ein verrücktes Bild: Vor und in der Sacré Coeur Riedenburg waren Frauen in Kriegerinnen- oder „Maid“-Kostüme geschlüpft, Männer als Ninjas oder Comicfiguren verkleidet und Kinder trugen mit ihren Gewändern rund um Monkey D. Ruffy, Sailor Moon und Co. ebenfalls zur perfekten japanischen Atmosphäre bei. Selbst die Schwestern Beatrice Bödiker sowie Oberin Christl Öhlinger staunten nicht schlecht als Schulwart Wolfgang Giesinger ihnen die neu gestalteten Räumlichkeiten der AniWest im Schulzentrum des Klosters zeigte. „Ich war selbst positiv überrascht“, erklärt Giesinger. „Das ist die größte externe Veranstaltung dieser Schule – und alle Organisationsmitglieder vom VAMC sowie die Gäste strahlen eine äußerst positive Stimmung aus.“ Zum zwölften Mal organisiert Alexander Wulst, Obmann der Vorarlberger Anime- und Manga Community, das Event in Vorarlberg. Heuer wurde vieles neu konzipiert verrät der Rankweiler: „Die Workshops wurden erweitert, es gab mehr Wettbewerbe und Händlerstände wurden ebenfalls aufgestockt“, so Wulst. Als Ehrengäste wurden heuer professionelle Cosplayer (ein japanischer Verkleidungstrend) Marlies Seifert und Daniela Buchner (Knight Cosplay) geladen. Insgesamt folgten 627 Besucher der Einladung. „Ein neuer Besucherrekord“, freut sich Gabriele Hutterer-Wulst, Vizeobfrau. 

Nuddelsuppen, Quiz und Bühnenshow
Auf und um die Bühne, heuer betrieben von „AnimeRadio.de“, wurde einiges geboten: Am Vormittag startete nach der Begrüßung eine Mangalesung. Anschließend durften sich die Teilnehmer des Wettessens beim Team-Nudelsuppenessen stellen. Beim Instant-Cosplay-Contest war Kreativität gefragt. Zu gewissen Themen mussten die Gäste eine passende Verkleidung finden und Szenen inszenieren, die sie dann auf der Bühne vortragen. Das Lampenfieber war kaum zu spüren. Das Fachwissen über Anime, Manga-, Games und Japan wurde beim Anime-Quiz unter Beweis gestellt.

Während in den Gängen bei den Händlerständen gefeilscht und ordentlich Merchandise eingekauft worden ist, starteten in den Klassenzimmern die Workshops rund um die japanische Popkultur. Dazu zählte das erstellen von Tierohren und Schweife, das Arbeiten mit „Worbla“ – ein thermoplastisches Material, Japanisch für Anfänger, das Zeichnen am Tablet oder das Aufbereiten von aufwändigen Masken.

Auch benachbarte Vereine wie der MACK (Manga-Anime-Connection Kempten) oder die Animix aus Salzburg stillte den Durst nach Wissen über die bunten Figuren der Zeichentrickwelt.

Spielspaß und Siegerehrung
Das Dachgeschoß der Klosterschule wurde zum Gaming-Room umfunktioniert. Zehn Bildschirme mit unterschiedlichen Retro-Konsolen von Nintendo bis hin zu den aktuellen Trends von Xbox und Playstation sorgten für besonderen Spieleflair. Ein Raum daneben wurde noch „Oldschool“ analog gespielt. Beim Yu-Gi-Oh!-Turnier war es „Zeit für ein Duell“. Bei „Go!“, ein japanisches Umzingelungsspiel, war Strategie gefragt. Das große Highlight des Abends war der Cosplaywettbwerb: Dort zeigten richtige „Otakus“ (sogenannte Anime-Nerds) die anspruchsvollen Kostüme und schlüpften in die Rolle der verkörpernden Charakters: „Nar Rock“ holte sich den heurigen Sieg mit nach Hause als Herr-der-Ringe-Figur. ETU

 

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Bregenz
  • Besucherrekord bei AniWest 2018 - Video
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen