Best-Preise für Schönheits-OPs im Web

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"Damit erhalten Interessenten eine hilfreiche Orientierung über das Preis-Leistungs-Verhältnis verschiedener Ärzte und Kliniken in Österreich," meint Plattform-Betreiber Alexander H. Gaischin.

Ästhetisch-chirurgische Eingriffe werden neuesten Statistiken zufolge auch in Europa immer beliebter. Unter Ärzten, die solche Operationen anbieten, gibt es jedoch große Unterschiede hinsichtlich Leistung und Kosten. In Österreich ist nun unter der Webadresse http://www.schoenheitsgebot.info ein Internetportal gestartet, auf der Patienten kostenlos und anonym Arztleistungen in den Bereichen Schönheitsoperationen und Schönheitsbehandlungen abrufen und Behandlungswünsche deponieren können. “Damit erhalten Interessenten eine hilfreiche Orientierung über das Preis-Leistungs-Verhältnis verschiedener Ärzte und Kliniken in Österreich. Gleichzeitig wird die Transparenz in diesem Bereich gefördert” meint Plattform-Betreiber Alexander H. Gaischin im pressetext-Interview.

Ausschließlich Fachärzte für Plastische Chirurgie, die bei der Österreichischen Ärztekammer eingetragen sind und ihren Praxissitz in Österreich haben, sind auf der Plattform zugelassen. Dies diene der Qualitätssicherung sowie der Durchsetzung notwendiger medizinischer Leistungsstandards. “Der Titel ‘Schönheitschirurg’ ist immer noch gesetzlich ungeschützt und wird deshalb häufig von nicht oder nur ungenügend qualifizierten Ärzten missbraucht”, so Gaischin. “Auf diesem in Österreich neuen elektronischen Marktplatz wird die Verbindung zwischen Mediziner und Patienten zunächst vollständig anonym hergestellt. Das funktioniert ähnlich wie bei eBay.” Die Patienten geben ihren Behandlungswunsch in ein Online-Formular ein. “Alle bei uns registrierten Ärzte werden sofort per eMail über den neu eingestellten Leistungswunsch informiert und können sich danach diesen Behandlungswunsch online ansehen und eine Kostenschätzung für diesen Preisvergleich abgeben”, erklärt Gaischin.

Alle Kostenschätzungen auf der Homepage sind Inklusivpreise. “In den von den Fachärzten mitgeteilten Preisen müssen bereits die Kosten für den Operateur, den Operationssaal, für Anästhesie und Assistenz sowie für anfällige Verbrauchsmaterialien und Medikamente inkludiert sein. Nachbehandlung und Spitalsaufenthalt inklusive interner Voruntersuchung, EKG, Labor, notwendige Konsilien, Visiten und Pflegegebühren müssen ebenfalls enthalten sein.” Weiters sind auch die Kosten für etwaige Implantate, Bandagen, Mieder sowie sämtliche gesetzlichen Steuern inkludiert. Fünf Prozent Spielraum räumen die Netzbetreiber dem jeweiligen Mediziner ein, da sich Material und Sachkosten kurzfristig verteuern können. “Wer bei den Kosten falsch rechnet, riskiert jedoch eine negative Bewertung”, fügt Gaischin hinzu.

Nach Auktionsende bekommen die Patienten die fünf günstigsten Angebote unverbindlich und kostenlos per eMail zugeschickt. Mitgeliefert werde neben dem Preis auch noch die Bewertung aus vorhergehenden Behandlungen. “Erst wenn der Patient entschieden hat, von welchem Fachmann er den Eingriff wünscht, erfolgt der Austausch der Kontaktdaten.” Dem Patienten, aber auch dem Arzt stehe es dennoch frei, die Behandlung abzulehnen. “Die Homepage bietet auch Aufklärung und Information über Möglichkeiten und Risiken ästhetisch-chirurgischer Eingriffe. Zudem wollen wir dem Medizintourismus durch Information und Transparenz entgegenwirken”, erklärt Gaischin abschließend gegenüber pressetext.

Quelle: Pressetext.at

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