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Besondere Buchpräsentation

Norbert Wanker las im Beisein von Autor G. M. Rossmann aus dessen fünften Buch: "Lied in mir"
Norbert Wanker las im Beisein von Autor G. M. Rossmann aus dessen fünften Buch: "Lied in mir" ©gabrieletschuetscher
G. M. Rossmann

Beeindruckende Werke von einem beeindruckenden Autor
Kürzlich konnte Gerhard Maria Rossmann sein fünftes Buch mit dem Titel “Lied in mir”, herausgegeben vom Rhätikon-Verlag Bludenz, präsentieren. Er ist 46 Jahre alt, mehrfach körperbehindert und lebt im Sozialzentrum Satteins.

Der in Schildried in Göfis geborene Schriftsteller leidet an einer unheilbaren Krankheit, der so genannten “Friedreichschen Ataxie” (siehe Factbox). Im Alter von drei Jahren zeigten sich erste Anzeichen der Erkrankung. Er kann weder gehen, noch hören, noch sehen. Da G. Rossmann auch seine Hände nicht bewegen kann, und die Finger zum Teil gefühllos sind, ist es ihm nicht möglich, in Blindenschrift abgefasste Texte zu lesen. “Dabei waren Bücher schon als Kind seine Leidenschaft.”, erzählt Mama Maria Rossmann, sie ist seine wichtigste Bezugspersonen und kommt ihn regelmäßig besuchen. Die Stirn ist mittlerweile die sensibelste Stelle von G. Rossmanns Körper, denn sie ist die einzige Möglichkeit mit ihm in Kontakt zu treten, indem man die Buchstaben auf seine Stirn schreibt.

Sein neuestes Buch umfasst eine Sammlung von Kurzgeschichten aus verschiedenen Schaffensperioden. “Erstaunlich, welche Ideen und Gedanken sich in seinem Kopf abspielen, hat er doch seit Jahrzehnten eine äußerst eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeit.”, meint Richard Sonderegger, ein Freund. “Sein Geist und sein Wille kompensieren dieses Manko jedoch außerordentlich. Er “beschäftigt” mehrere Personen, die seine verbal mitgeteilten Gedanken zu Papier bringen. So entstehen Texte, Gedichte, Briefe – seine Möglichkeiten, mit der Umwelt in Kontakt zu treten.”

Bisher erschienen sind: “Welt im Fieber”, “Wahrheit blüht leise”, “Zur Insel sehen” und “Harte Straße”

Factbox bzw. Randspalte
“Friedreichsche Ataxie”
Symptome treten meist im Pubertätsalter (13-14 Jahre) oder im Kindesalter (3-6 Jahre) auf. Die ersten Anzeichen der Krankheit sind Gang- und Gleichgewichtsstörungen sowie Koordinationsschwierigkeiten der oberen Extremitäten (langsame, unpräzise Bewegungen). In den meisten Fällen folgen Sprechschwierigkeiten, häufiges Kältegefühl in den Füssen und starke Ermüdung. Die fortschreitende körperliche Schädigung beschleunigt sich im Anfangsstadium, schwächt dann meistens etwas ab. Im Verlauf der Zeit nehmen die Gleichgewichtsstörungen so stark zu, dass der Rollstuhl unumgänglich wird. Trotz nachhaltigen Bemühungen in der medizinischen Forschung gibt es bis heute für die Betroffenen keine Heilungsmöglichkeiten.

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