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Beschneiung als Streitthema

Lech, Bregenz - In den Wintersportgebieten laufen die Vorbereitungen auf die Skisaison auf Hochtouren. Dazu zählt seit Jahren auch der Bereich künstliche Beschneiung. Gemäß Beschneiungsrichtlinien dürfen Schneekanonen am kommenden Sonntag, 1. November, betrieben werden.

In Ausnahmefällen kann die Behörde diesen Termin auf 20. Oktober vorverlegen. Dies gilt derzeit beispielsweise für den Arlberg und Teile des Montafons.

Ischgl beschneit längst

Das ist den Arlbergern zu wenig. „Wir wollen ab 15. Oktober beschneien. Am besten wäre eine generelle Aufhebung der Richtlinie. Hätten wir bereits loslegen können, so wäre der Depotschnee, den wir für den Saisonstart am 27. November benötigen, bereits produziert“, sagt Michi Manhart („In Ischgl in Tirol wird ab 1. Oktober beschneit“) von den Skiliften Lech, wo im Vorfeld des Saisonauftaktes jährlich rund 200.000 Kubikmeter Schnee fürs Auswalzen auf den Hauptpisten produziert werden. LR Erich Schwärzler winkt allerdings energisch ab. Er will von einer Novelle nichts wissen. „Eine Lockerung kommt nicht in Frage. Es muss ganz einfach gewisse Grenzen geben. Sonst wird praktisch bereits neben dem Vieh auf den Alpen Schnee produziert.“

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