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Berufung zum Beruf gemacht

Über mangelnde Arbeit kann sich Küng-Schilowsky nicht beschweren.
Über mangelnde Arbeit kann sich Küng-Schilowsky nicht beschweren. ©VOL.AT/Klaus Hartinger
Vor gut 13 Jahren suchte Markus Küng-Schilowsky nach einem Job. Er war arbeitslos und wusste nicht so recht, was er mit seinem Leben anfangen sollte. Nach langem Überlegen entschloss sich der damals 31-Jährige, dem Weg eines Freundes zu folgen.


Von: Fiorella De Pieri (NEUE)

„Er hatte ein Tattoo-Studio, und da ich schon immer gerne in Tattoo-Studios war, habe ich angefangen, dort zu helfen“, erzählt der Götzner. Was als vorübergehender Nebenjob begann, wurde zur Leidenschaft und zur Berufung. Er merkte schnell, dass er Talent hatte und fand große Freude an der neuen Aufgabe. Dabei war es anfangs gar nicht leicht, Übung im neuen Handwerk zu ­bekommen. Denn er war zu unerfahren und durfte keine Kunden tätowieren. Folglich musste sein Bruder als Versuchskaninchen herhalten: Beim Tätowieren von dessen Beinen sammelte Küng-Schilowsky erste Erfahrungen. Der heute 44-Jährige wusste damals auf Anhieb, dass er seinen Traumjob gefunden hatte. Die Jahre vergingen, und nach elf Dienstjahren als Angestellter wurde der Drang nach Selbstständigkeit immer stärker. Vor zwei Jahren wurde aus dem Wunsch Realität, und er eröffnete sein eigenes Studio namens „Schilli Tattoo“ in Götzis.

Tattoo Convention

Trotz seines vollen Terminkalenders fand Küng-Schilowsky noch Zeit, jüngst die Vier-Länder-Tattoo-Convention in Dornbirn zu organisieren. „Es war richtig geil. Die Halle war komplett voll, und es waren ein paar echt coole Artisten aus der ganzen Welt vor Ort“, erzählt er stolz.

Bei der Convention bestand die Möglichkeit, die Artists kennenzulernen und sich ein Bild von deren Arbeit zu machen. Das Verhältnis des Kunden zum Tätowierer muss laut Küng-Schilowsky passen. „Der Artist sollte einem sympathisch sein, und seine Arbeiten sollten dem Kunden gefallen“, merkt der 44-Jährige an. Viele Tattoo-Fans waren in der Messehalle 14, um sich noch spontan ein Motiv stechen zu lassen.

Den ausführlichen Artikel, über Tattoo-Lehrlinge, Aufträge die Markus Küng-Schilowsky abgelehnt hat und seine eigenen Tattoos lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der “NEUE am Sonntag“.

(NEUE)

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